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Durchbruch zum Nahost-Frieden in weite Ferne gerückt:

"Wir sind zum Krieg zurückgekehrt"

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Ein Präsident, "der Ergebnisse will": Bush richtet scharfe Worte auch an Israel.

Washington - Der israelische Ministerpräsident Ariel Scharon hat am Donnerstag den Ton gegenüber seinem palästinensischen Kollegen Mahmud Abbas verschärft und ihn als "zahnlosen Tiger" beschimpft. Nach der jüngsten Gewalteskalation beider Seiten mit mindestens 28 Toten stand der vor einer Woche von den USA wiederbelebte Friedensprozess vor dem Ende.

"(Abbas) ist ein zahnloser Tiger und wir müssen ihm helfen, den Terror zu bekämpfen, bis ihm Zähne wachsen", sagte Scharon Regierungskreisen zufolge in einer Dringlichkeitssitzung seines rechts-gerichteten Kabinetts. Die Palästinenser-Führung wirft Israel ihrerseits vor, die Sicherheitskräfte könnten so lange nicht durchgreifen, wie Israel militärisch in den Palästinenser- Gebieten vorgehe. Ein Ende der Gewalt und ein Rückzug der israelischen Armee gehören zu den Vorgaben des Friedensplans, auf den US-Präsident George W. Bush beide Seiten vor einer Woche persönlich verpflichtet hat. Die israel-feindliche Hamas forderte alle Ausländer auf, Israel zu verlassen. Das Selbstmordattentat am Vortag sei nur der Auftakt einer neuen Serien von Racheschlägen.

Scharon: "Heulsusen lassen Terror wuchern"

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Zerbombter Bus in der Jerusalemer Innenstadt: Hier starben wieder mindestens 17 Menschen

Scharon kritisierte den Kreisen zufolge scharf die Unfähigkeit der palästinensischen Politiker, den Terror so wie Bush zugesagt zu beenden. Sie seien "Heulsusen, die den Terror wuchern lassen", sagte er. Abbas hat den Anschlag der Hamas im Zentrum Jerusalems als Terrorismus verurteilt. Zuvor war er allerdings damit gescheitert, mit der israel-feindlichen Gruppe einen Waffenstillstand zu vereinbaren. Im Fall eines bewaffneten Vorgehens gegen die Gruppe wird von den Palästinensern ein Bürgerkrieg befürchtet. Die Hamas genießt mit ihrer harten Haltung und dem Ziel, Israel zu zerstören, die Unterstützung zehntausender Palästinenser.

"Wir sind zum Krieg zurückgekehrt", titelte die israelische Zeitung "Maariv" ihren Bericht über das Attentat in Jerusalem, dem drei Angriffe der israelischen Armee auf Führungsmitglieder der Hamas folgten. Bei dem Anschlag auf den Jerusalemer Bus wurden außer dem Attentäter 16 Menschen getötet und mehr als hundert verletzt. Bei den Angriffen auf zwei Fahrzeuge im Gaza-Streifen am Vortag und in der Nacht wurden mindestens elf Menschen getötet, darunter sieben Passanten. Bei einem dritten Angriff starb am Donnerstag in Gaza-Stadt Sicherheitskreisen zufolge mindestens ein weiterer Palästinenser, 15 wurden verletzt.

Scharfe Töne von Bush

Bush verurteilte den Anschlag in Jerusalem scharf und appellierte an "die freie Welt ... das Töten nicht nur zu verurteilen, sondern jedes Quentchen ihrer Macht dafür einzusetzen, es in Zukunft zu verhindern." US-Botschafter Daniel Kurtzer sagte dem israelischen Außenminister Silvan Schalom zu, bald US-Beobachter zu schicken, die die Umsetzung des Friedensplans kontrollieren sollen. Dies war eine Bedingung Israels gewesen, bevor es den Plan überhaupt akzeptierte.

Hamas: Unsere Reaktion wird einem Erdbeben gleichen

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Bus-Attentat in Jerusalem - Bomben auf Hamas-Führer in Gaza: Palästinenserführer Arafat fordert ein Ende der Gewalt.

Die Hamas unterstrich auch am Tag nach dem Attentat ihren Willen, weitere Anschläge auf Israelis zu verüben, so lange, bis alle verschwunden seien. Ausländer sollten sich deshalb in Sicherheit bringen, hieß es in einer Stellungnahme der Gruppe, die einen islamischen Staat erreichen will. "Wir rufen alle Zellen zu einer schnellen Reaktion auf, die einem Erdbeben gleichen wird."

Aus Furcht vor neuen Anschlägen kontrollierte die Jerusalemer Polizei am Donnerstag besonders streng orthodoxe Juden, die öffentliche Verkehrsmittel benutzten. Solche Kontrollen gelten normalerweise Passanten, die dem Aussehen nach Palästinenser sein könnten. Der Hamas-Attentäter hatte sich jedoch als orthodoxer Jude verkleidet und daher in der Stadt kein Aufsehen erregt, wo 30 Prozent der Bevölkerung ein streng religiöses Leben führen.

Reuters - Fotos: dpa

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Zuletzt geändert am 12. Juni 2003 16:16 von aj

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