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Do 12.06.2003

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Der Schrozberger Fahrdienstleiter habe dann seinen Zug bereits auf die Reise geschickt, obwohl der andere noch nicht in dem Bahnhof eingetroffen war. Die beiden Züge waren am Mittwoch gegen 12.05 auf einer eingleisigen Strecke mehrere hundert Meter vom Bahnhof entfernt zusammengestoßen. Sechs Menschen kamen dabei ums Leben, 25 weitere wurden verletzt. Normalerweise werden die Züge in dem Bahnhof aneinander vorbeigeführt.

Familie aus Bayern ums Leben gekommen

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Im Zug auf dem Rückweg aus dem Radurlaub: Frau und drei Kinder tot, Vater "noch nicht über den Berg"

Bei dem tragischen Bahnunglück sind vier der fünf Mitglieder einer aus Bayern stammenden Familie ums Leben gekommen. Die 38- jährige Frau und ihre zwölf, zehn und fünf Jahre alten Kinder starben noch an der Unfallstelle; der 44-jährige Familienvater überlebte schwerstverletzt. Die getöteten Lokführer stammten aus Aschaffenburg.

Nach einer mehrtägigen Radtour war die Familie auf dem Rückweg in ihren Heimatort, den bayerischen Ort Wittislingen, wo die Frau am Freitag ihren 39. Geburtstag feiern wollte. Bei dem Frontalzusammenstoß zweier Regionalzüge starb sie gemeinsam mit ihren beiden Söhnen und ihrer fünfjährigen Tochter.

"Er lebt, ist aber noch nicht über den Berg"

Der Mann überlebte lebensgefährlich verletzt. Nach einer Operation im Würzburger Universitätsklinikum am Mittwochabend schien sein Zustand "angeblich stabil", teilte ein Polizeisprecher mit. Die Universität Würzburg widersprach am Donnerstagmorgen Meldungen der Staatsanwaltschafft Ellwangen und des Bayerischen Rundfunks, wonach der Mann gestorben sei. "Er lebt, ist aber noch nicht über den Berg", sagte Uni-Sprecher Adolf Käser

Strecke bleibt gesperrt

"Die Unglücksstelle bleibt die ganze Nacht weiträumig abgesperrt", sagte Polizeisprecher Hans Ulrich Stuiber am Mittwochabend. Im Einsatz seien mit ausschwenkbaren Solarscheinwerfern ausgestattete Lichtmastkraftwagen. Die nach der Kollision umgestürzte Diesellok soll am Donnerstag mit einem Spezialkran geborgen werden. Die Strecke bleibt nach Angaben der Bahn bis mindestens Freitag gesperrt.

Diesellokomotive kippte 5 bis 6 Meter tiefe Böschung hinunter

Nach Polizeiangaben waren nach dem Zusammenprall beide Züge - ein Triebfahrzeug der Bauart VT 628 sowie eine Diesellok des Typs 218 - sofort seitlich umgestürzt. Dabei kippte die Diesellokomotive des Regionalexpress 19534 eine etwa 5 bis 6 Meter tiefe Böschung hinunter. Zur Geschwindigkeit der Züge wurden zunächst keine Angaben gemacht. Die Deutsche Bahn richtete für Angehörige von Fahrgästen eine Hotline ein. Die Nummer lautet 0800 - 3 11 11 11.

ddp, dpa - Fotos: dpa

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Zuletzt geändert am 12. Juni 2003 15:06 von aj

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