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ZDF gibt geplanten Mainzer Medienpark auf:

"Gesamte Kraft für das Programm"

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Zwischen den Gebäuden des ZDF und dem Mainzer Stadtteil Drais (oben rechts) plante das ZDF einen "Medienpark". Doch nun liegen die Pläne überraschend auf Eis.

Mainz - Nach mehr als fünf Jahren legt das ZDF überraschend seine Pläne für den Mainzer Medienpark auf Eis.

ZDF- Intendant Markus Schächter verwies am Donnerstag in Mainz auf existenzielle Herausforderungen für den Sender und betonte: "Das ZDF muss in der Lage bleiben, seine gesamte Kraft für seine Aufgaben im Programm und die weitere Entwicklung seiner Unternehmensstruktur einzusetzen."

Kosten: 110 Millionen Euro

In dem Freizeitpark wollte das ZDF rund einer Million erwarteten Besuchern jährlich Fernsehen zum Anfassen bieten. Die 55 Hektar große Anlage sollte 110 Millionen Euro kosten. Rundfunkgebühren sollten dazu aber nicht verwendet werden. Das Klima für das Projekt habe sich zunehmend verschlechtert, sagte Schächter. Es sei mit weiteren massiven Einschnitten zu rechnen. "Das war so vor einem halben Jahr noch nicht abzusehen." Längerfristige zusätzliche Bindungen müssten zurückstehen. Das Projekt werde aber auf Wiedervorlage gelegt.

Hintergrund sind schlechte Wirtschaftsdaten

Hintergrund sind die schlechten Wirtschaftsdaten. Nach der bisherigen Finanzplanung vom vergangenen Jahr hat das ZDF bis Ende 2004 ein Defizit von rund 200 Millionen Euro vorgesehen. In den Folgejahren werde sich die Lage verschärfen. Nach bisheriger Planung wollte der Sender 50 Millionen Euro pro Jahr bei einem Etat von rund 1,77 Milliarden Euro einsparen. Allein 2002 habe das ZDF Werbung im Umfang von rund 50 Millionen Euro verloren. Die derzeitige Diskussion über die Abschaffung von Werbung und Sponsoring sowie über die Ablehnung einer Gebührenerhöhung bedeute für das ZDF eine "gravierende Änderung der Geschäftsgrundlage", sagte Schächter.

Jahrelanger Rechtsstreit mit Bürgerinitiative

Bei den Anwohnern war der geplante Medienpark wegen einer befürchteten Zunahme von Lärm und Verkehr auf Ablehnung gestoßen. Ein jahrelanger Rechtsstreit mit einer Bürgerinitiative war die Folge. Auch Freizeitparks klagten. Sie argumentierten, der Medienpark sei nicht mit den Aufgaben einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt vereinbar. Die Befürworter lobten dagegen das medienpädagogische Konzept, das vor allem Familien mit Kindern einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen sollte.

Im September 2002 erklärte das Oberverwaltungsgericht Koblenz den Bebauungsplan schließlich für rechtmäßig und ließ eine Revision nicht zu. Die Kritiker rechneten sich noch eine Minimalchance mit einer Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig aus. Dieser gab das Gericht jedoch nicht statt.

dpa - Archivfoto: dpa

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Zuletzt geändert am 12. Juni 2003 14:25 von aj

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