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Sprecher: "Wir planen keine rechtlichen Schritte gegen die Entscheidung"

Microsoft akzeptiert Münchens Weg zu Linux

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Das Linux-Maskottchen Tux schaut auf das Rathaus in München. Es scheint sich abzuzeichnen, dass die bayerische Hauptstadt demnächst Windows durch Linux ersetzen wird.

München - Microsoft hat einen Magazinbericht zurückgewiesen, wonach der weltgrößte Softwarekonzern mit Hilfe der CSU doch noch den Auftrag für die Aufrüstung von 14.000 Rechnern der Stadt München erhalten will.

"Das ist hinten und vorne falsch", sagte ein Sprecher für Microsoft Deutschland in München. "Wir haben uns nicht an die CSU gewandt." Zugleich akzeptiere das Unternehmen die Entscheidung der Stadt, auch wenn Microsoft die "wirtschaftlich bessere" Offerte abgegeben habe. "Wir planen keine rechtlichen Schritte gegen die Entscheidung, für uns ist das Thema gelaufen."

Microsoft dementiert Gespräche mit der CSU

Ende Mai hatte der Stadtrat entschieden, das verwendete Microsoft-Betriebssystem Windows nicht zu erneuern, sondern durch ein auf einer offenen Entwicklungsplattform basierendes System zu ersetzen. Die endgültige Auftragsvergabe soll aber erst im Frühjahr erfolgen. Bleibt die Stadt bei ihren Plänen, würde es sich um die größte Linux-Installation handeln, die es bislang in Europa gegeben hat. Medienberichten zufolge hat das Projekt ein Volumen von rund 30 Millionen Euro.

Das Wirtschaftsmagazin "Capital" hatte berichtet, Microsoft-Deutschlandchef Jürgen Gallmann setze auf die CSU, um mit seiner Offerte doch noch zum Zuge zu kommen. Das Magazin zitierte ihn mit den Worten: "Wir haben das bessere Angebot abgegeben." Der Microsoft-Sprecher sagte hingegen, es habe überhaupt kein Gespräch mit Gallmann gegeben.

CSU: Wir wollen die Entscheidung der Stadt nicht prüfen lassen

CSU-Stadtrat Robert Brannekämper, der am Vortag nicht für einen Kommentar zu erreichen war, sagte am Donnerstag, es gebe entgegen dem "Capital"-Bericht keine Absicht seiner Fraktion, die Entscheidung der Stadt von der Regierung von Oberbayern prüfen zu lassen. Dies habe man so auch dem Magazin gesagt. "Wir werden das nicht prüfen lassen, wenn dann müsste das das unterlegene Unternehmen machen", sagte Brannekämper.

"Capital"-Chef räumt Panne ein

Walter Hillebrand, Stellvertretender Chefredakteur bei "Capital" räumte ein, bei dem Artikel sei "eine Panne" unterlaufen. So habe man versehentlich Zitate eines Microsoft-Sprechers Deutschlandchef Gallmann zugeordnet. "Wir bleiben aber bei der Darstellung, dass die CSU zum Zeitpunkt der Recherche das Verfahren überprüfen wollte."

Reuters

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Zuletzt geändert am 13. Juni 2003 14:14 von mwege

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