[an error occurred while processing this directive]
IVWPixel Zählpixel

  Ticker    Wetter    Foto des Tages    Archiv    Übersicht 

Home     Kontakt     Site Map  

Mo 16.06.2003

 Nachrichten

   vom 16.06.03

Bundeskanzler macht Steuerrolle vorwärts
Besserer Schutz für
Wale beschlossen

Union: Zahnersatz
privat versichern

Anklage im Mordfall Tom und Sonja
Deutsche tot im Hotelschrank entdeckt
Emirates bestellt
41 mal Super-Airbus

Iran: Proteste gegen Regime gehen weiter
Weitere Vorwürfe gegen Michel Friedman
RLP-Tag: Viel Spaß am Deutschen Eck
"Blau" über den Wolken - Ballonschein weg
Wetter: Sonne
pur in Deutschland

Foto des Tages


 Sport



 Magazin



 Internet

[?]

Steueramnestie kommt 2004 - Möglicherweise bis 2005:

"Brücke zur Steuerehrlichkeit"

Berlin - Die geplante Steueramnestie auf Schwarzgeld soll jetzt das gesamte Jahr 2004 gelten und möglicherweise bis in das Jahr 2005 hinein reichen. Dies bestätigte der Sprecher des Finanzministeriums, Jörg Müller, am Montag in Berlin. Das Bundeskabinett will an diesem Mittwoch einen entsprechenden Gesetzentwurf von Finanzminister Hans Eichel (SPD) verabschieden.

Danach sollen im gesamten nächsten Jahr 25 Prozent auf Schwarzgeld bezahlt werden, um es "steuerehrlich" zu machen. Gleichzeitig sollen die Überprüfungsmöglichkeiten der Finanzverwaltung "maßvoll verbessert" werden. Geprüft werde noch, wie weit diese Regelung auch 2005 gelten soll, sagte Müller.

Bei der Prüfung gehe es um einen "sinnvollen Anschluss" an die Zinsabgeltungsteuer. Diese soll nach bisherigen Planungen zum 1. Januar 2005 in Kraft treten, spätestens aber im Jahresverlauf, und wiederum in den europäischen Kontext eingepasst werden. Denn parallel dazu startet zum 1. Januar 2005 die einheitliche grenzüberschreitende Zinsbesteuerung in der EU.

Regelungen mit Drittstaaten wie der Schweiz geplant

Nach der EU-Zinssteuer-Richtlinie wird in zwölf Mitgliedstaaten ein automatischer Informationsaustausch über Kapitalerträge von Nicht-Gebietsansässigen eingeführt. Drei Mitgliedstaaten erheben dann eine Quellensteuer, die bis 2011 schrittweise von 15 auf 35 Prozent ansteigt. Damit soll der Steuerflucht und der Steuerhinterziehung in der EU Einhalt geboten werden. Unabhängig von diesem Datum wird derzeit auch noch nach Regelungen mit Drittstaaten wie der Schweiz gesucht.

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hatte zugesichert, die Rückholung von Kapital aus dem Ausland "so weit es geht zu anonymisieren". Bei der Regelung für die Zinsabgeltung wird derzeit auch darüber nachgedacht, diese auf alle Formen von Kapitalerträgen auszudehnen. Dies beträfe dann unter anderem auch Dividenden und Erträge aus Beteiligungsverkäufen.

Schwarzgeld nach Hause holen

Zunächst war geplant die Steueramnestie in der zweiten Jahreshälfte 2003 beginnen zu lassen, und in diesem Zeitraum 25 Prozent zu erheben, um Schwarzgeld über die "Brücke zur Steuerehrlichkeit" zu bringen. In der ersten Jahreshälfte 2004 sollten dann 35 Prozent bei der Rückführung von Schwarzgeld erhoben werden.

dpa


Zum SeitenanfangZum Seitenanfang

 Suche in RZ-Online

 RZ

Web


[an error occurred while processing this directive]
... dass der Förder-
finder bei der Suche nach geeigneten Förderprogrammen weiterhilft?

Formel 1
Formel-1-Special
mit Gewinnspiel »



[an error occurred while processing this directive]


Zuletzt geändert am 16. Juni 2003 14:44 von aj

» Artikel druckenDruckversion
» Artikel empfehlen
» Schriftgröße einstellen
» Impressum