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Staatsanwaltschaft erhebt Anklage im Mordfall Tom und Sonja

Tatverdächtige gestehen sexuelle Motive

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Die Tatverdächtigen Markus Lewendel (r.) und Markus Wirtz lockten die Kinder mit der Behauptung in ein Auto, sie seien Zivilfahnder der Polizei.

Aachen - Im Mordfall Tom und Sonja hat die Aachener Staatsanwaltschaft Anklage gegen die beiden Tatverdächtigen Markus Wirtz und Markus Lewendel erhoben.

Den 28 und 33 Jahre alten Männern werden gemeinschaftlicher Mord, Freiheitsberaubung mit Todesfolge und sexueller Missbrauch von Kindern vorgeworfen. Aufgrund der Ermittlungen geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass die Angeschuldigten das Geschwisterpaar am 30. März auf einem Haldengelände in Eschweiler in ihre Gewalt gebracht haben. Gegenüber den elf und neun Jahre alten Kindern hatten sich Wirtz und Lewendel mit der Kundenkarte einer Videothek als angebliche Zivilfahnder der Polizei ausgegeben.

Mit Paketschnur stranguliert

Nachdem sie das Mädchen in die Eschweiler Wohnung von Wirtz gebracht haben, sollen sie beschlossen haben, den Jungen zu töten. Zu diesem Zweck habe Wirtz Tom zu dem Parkplatz Mückenloch bei Stolberg-Zweifall gebracht, dort soll er ihn erwürgt haben.In der folgenden Nacht und am kommenden Tag wurde Sonja das Opfer von sexuellen Übergriffen durch beide Angeschuldigte. Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft beschlossen die Männer am Abend, das Mädchen ebenfalls zu töten. Sie fuhren mit dem Wagen von Wirtz in die Nähe von Blankenheim, dort strangulierten sie das Kind mit einer Paketschnur und erwürgten es.

Die beiden Männer wurden in der Schweiz gefasst und befinden sich seit dem 18. April in Untersuchungshaft. Sie hatten bereits in den ersten polizeilichen Vernehmungen die Taten gestanden, diese Geständnisse wurden durch die sichergestellten und ausgewerteten Spuren bestätigt.

Bislang kein Zusammenhang mit weiteren Kindermorden

Nach den bisherigen Ermittlungen sind die Angeschuldigten nicht für weitere Verbrechen an Kindern verantwortlich. Dies gilt auch für den bislang ungeklärten Mord an der Schülerin Claudia aus Grevenbroich, der auf mögliche Parallelen zu den Eschweiler Taten untersucht wurde.

Die Schwurgerichtskammer der Landgerichts Aachen wird über die Eröffnung des gerichtlichen Hauptverfahrens entscheiden. Falls die Anklage zugelassen wird, kann es in den kommenden Monaten zur öffentlichen Verhandlung kommen.

ddp - Archivfotos: dpa


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Zuletzt geändert am 16. Juni 2003 12:07 von aj

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