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Japan wollte Schutz-Initiative nicht auf der Tagesordnung

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Renate Künast (Grüne) blickt auf ein Plakat der Aktion "Kids for Whales!". Rund 500 Kinder und Jugendliche nahmen an der Greenpeace- Aktion vor dem IWC- Tagungsgebäude teil. Künast wurde von Kindern eine Deklaration zum Walschutz überreicht.

Zum Auftakt der Tagung, die erstmals in Deutschland stattfindet, war Japan mit dem Antrag gescheitert, die Schutz- Initiative von der Tagesordnung zu nehmen. Die Umweltorganisation WWF verurteilte die Blockade Japans und Norwegens. Der WWF- Artenschutzexperte Volker Homes bezeichnete die Annahme der Initiative aber dennoch als "Meilenstein für den Walschutz". Die Kommission erkenne jetzt an, dass außer den Großwalen auch die kleinen Walarten geschützt werden müssten. Jetzt werde auch endlich das "größte Problem" des Beifangs angegangen, durch den zehntausende Wale, vor allem kleinere Arten, in den Fischernetzen verenden.

"Fotokamera statt Harpune"

Der Greenpeace-Experte Thilo Maack sagte: "Die Annahme der Berliner Initiative ist der erste Schritt auf dem langen Weg, aus der Walfang-Kommission eine Schutzkommission zu machen." Jetzt müssten konkrete Maßnahmen folgen. Künast, die Gastgeberin der Tagung ist, hatte Japan und Norwegen zu Beginn der Sitzung aufgefordert, sich in Richtung Walschutz zu bewegen. "Die beste Art, Wale zu nutzen, ist nicht die Harpune, sondern die Fotokamera", sagte sie.

Die Berliner Initiative sei ein Hauptanliegen der IWC-Tagung, sagte Künast. Der neue Ausschuss zum Schutz der Wale soll Walbeobachtung und Umweltgefahren für die bedrohten Meeressäuger behandeln. In den vergangenen Jahren standen Fangquoten für Großwale im Mittelpunkt der IWC-Verhandlungen.

Resolution gegen wissenschaftlichen Walfang

Während der viertägigen IWC-Sitzung soll auch eine Resolution gegen den umstrittenen wissenschaftlichen Walfang eingebracht werden, den Japan betreibt und mit dem auch Island beginnen will. "Wir haben dafür kein Verständnis", sagte Künast. Um herauszufinden, wie Wale sich ernähren, müssten die Tiere nicht in so großer Zahl getötet werden. Artenschutzorganisationen warfen Island, das 500 Wale innerhalb von zwei Jahren angeblich zu Forschungszwecken fangen will, ein "Täuschungsmanöver" vor.

Künast forderte Japan auf, sich im Interesse des Walschutzes von "lieb gewordenen Traditionen" zu verabschieden. Walfleisch gilt in Japan als Delikatesse und wird dort zu hohen Preisen verkauft. Außerdem setzt sich Deutschland zusammen mit anderen Ländern für zwei neue Walschutzgebiete im Südatlantik und Südpazifik ein und will eine Initiative gegen den Beifang in Fischernetzen ergreifen. Allein an Deutschlands Nordseeküste verenden laut Künast jedes Jahr rund 7500 Schweinswale (Kleine Tümmler) in den Fischernetzen.

"Kids for Whales"

Am Rande der Konferenz machten rund 500 Kinder und Jugendliche mit mehreren spektakulären Aktionen auf das Schicksal der Wale aufmerksam. Die Greenpeace-Kinder verwandelten eine Brücke in der Nähe des Tagungsortes in ein Walschutzgebiet. Seit 1999 setzen sich Kinder und Jugendliche im Rahmen des Greenpeace-Projektes für die großen Meeressäuger ein.

ddp, dpa - Fotos: dpa


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Zuletzt geändert am 16. Juni 2003 20:45 von aj

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