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Streit um Linux geht weiter:

SCO erweitert Milliarden-Klage gegen IBM

Die Homepage von SCO: Muss man sich um die freie Software Linux Sorgen machen?

Salt Lake City/Armonk - Im Urheberrechtsstreit um das freie Computerbetriebssystem Linux hat das US-Softwareunternehmen SCO Group seine Milliardenklage gegen IBM ausgeweitet.

SCO zog seine Unix-Lizenz an IBM zurück und will den Computergiganten rechtlich dazu zwingen, den Vertrieb des IBM-Unix- Systems AIX einzustellen. Der Computerkonzern habe urheberrechtlich geschützten Unix-Code widerrechtlich von AIX in das freie System Linux übertragen.

Forderung könnte sich auf bis zu 50 Milliarden Dollar summieren

IBM wies in Armonk (US-Bundesstaat New York) den SCO-Vorstoß zurück. "Die IBM-Unix-Lizenz ist unwiderruflich, unbefristet und voll bezahlt. Sie kann nicht einfach beendet werden", erklärte IBM-Sprecher Trink Guarino. IBM werde auch künftig AIX ausliefern und unterstützen.

IBM hat im vergangenen Jahr rund 3,6 Milliarden Dollar Umsatz mit AIX-Produkten gemacht, Linux-Produkte erzielten rund 1,5 Milliarden Dollar. Nach einem Bericht der Finanzagentur Bloomberg könnten sich Schadensersatzforderungen von SCO gegen IBM auf bis zu 50 Milliarden Dollar summieren. Der Streit um Linux hatte Anfang März begonnen, als die SCO Group IBM eine Frist von 100 Tagen setze und mit einer Klage über eine Milliarde US-Dollar Schadensersatz drohte.

Vorwurf: IBm habe reichlich Progammzeilen geklaut

Das kleine Softwarehaus aus Lindon (US-Bundesstaat Utah) wirft IBM vor, geistiges Eigentum von SCO gestohlen zu haben, da sich die Linux-Programmierer bei IBM ausgiebig am lizenzierten Code des kommerziellen AIX-Programms bedient hätten. SCO hatte 1995 die Lizenzrechte an dem Unix-Programm für 145 Millionen Dollar von Novell gekauft und an verschiedene Hersteller wie Sun und IBM lizenziert.

IBM: Schlucken statt verhandeln?

Die erweiterten Forderungen von SCO heizten in Expertenkreisen Spekulationen an, ob IBM nicht einfach SCO kaufen solle, um den Streit zu beenden. "Für einen Bruchteil des Streitwertes kann IBM SCO übernehmen", sagte Carl Hoagland, Analyst der State Street Corp., eines großen IBM-Aktionärs. Obwohl der Kurs der SCO-Aktie seit der ersten Klage gegen IBM kräftig gestiegen ist, lag der Wert des Unternehmens am Montag bei lediglich 134 Millionen Dollar.

dpa - Screenshot: Red.


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Zuletzt geändert am 17. Juni 2003 14:10 von mwege

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