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1. Internationales Sandskulpturenfestival an der East Side Gallery:

Keine Kunst für die Ewigkeit

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Die Niederländerin Damien van der Velden formt an der East Side Gallery in Berlin an einer Sandskulptur, die "Wargames" heisst.

Berlin - Sein Hammer ist ein Löffel, sein Meißel eine Zahnbürste. Was er modelliert, ist aus nichts als Sand, ragt Meter hoch in die Luft und verströmt schon jetzt reichlich Unbehagen:

Gerade mal zwei Stunden werkelt Pavel Zandanouk auf dem Holzpodest herum, und schon hat er aus dem Sandhaufen ein Gesicht mit fleischigen Zügen und drohendem Blick geschält. "The Butcher" wird sein Kunstwerk heißen, wenn es in einer Woche fertig ist. "Mit Sand kann man schneller arbeiten als mit jedem anderen Material", sagt der 24-Jährige aus Moskau. Und viel spricht dafür, dass Pavel noch einige Grusel-Raffinessen dazu formen wird. Schließlich ist er der amtierende Weltmeister im "Sandcarving", dem Bau von Sandskulpturen.

"Sandhauerei" fristet in Deutschland ein Mauerblümchen-Dasein

Die 17 weltbesten Sand-Modelleure haben sich am Spreeufer bei der East Side Gallery zur "Sandsation" versammelt. Beim 1. Internationalen Sandskulpturenfestival zeigen sie ihr Handwerk noch bis zum 20. Juli. "Mit diesem Festival wollen wir den Deutschen das Sandcarving nahe bringen", sagt der künstlerische Leiter Martin Tulinius zur Eröffnung. Denn während in Irland, Belgien, Spanien oder Russland die "Sandhauerei" sehr beliebt sei, gebe es in Deutschland noch nicht einmal einen Profi-Carver.

2200 Tonnen Rohmasse aus Brandenburg angekarrt

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Acht Künstler aus verschiedenen europäischen Ländern formen an der an einer Sandskulptur, die den Namen "Faces of Berlin - Gesichter einer Stadt" trägt.

So sieht das Spreerufer auch aus: Klein-Rimini im Windschatten der East-Side-Gallery - mit Sand satt, Strandkörben und Liegestühlen. Und doch ist es mit dem Sand so eine Sache. "Gewöhnlicher Strandsand eignet sich nicht zu künstlerischen Zwecken. Die Körner sind von den Wellen rund geschliffen, da würde nichts zusammen halten", erzählt Tulinius. Besser sei Kiesgrubensand: Der enthalte Lehm und Körner mit scharfen Kanten. Insgesamt 85 Lkw-Ladungen mit 2200 Tonnen Sand haben die Veranstalter aus dem brandenburgischen Niederlehme angekarrt. Die Festival-Regeln lauten: In einer Woche muss jeder eine mindestens vier Meter hohe Skulptur bauen. Benutzt werden dürfen nur 25 Kubikmeter Sand, Wasser und einige Holzverschachtelungen, um die herum die Sandmodelleure ihre Figuren gestalten dürfen. Am 22. Juni folgt die Siegerehrung. "Auch Politiker können zu Metzgern werden." weiterblättern
 


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Zuletzt geändert am 17. Juni 2003 18:37 von mwege

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