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Kettenbriefe im Internet:

Die Plage im elektronischen Postfach

Der "Hoax-Info-Service" warnt vor den umlaufenden Kettenbriefen.

Bad Kissingen/Düsseldorf - Manche drücken auf die Tränendrüse, andere versprechen schnellen Reichtum - Falschmeldungen breiten sich als Kettenbrief im Internet rasend schnell aus.

Viele Surfer leiten die falschen Meldungen unbedarft an Freunde, Familie und den Bekanntenkreis weiter. Den ursprünglichen Autoren ist jedoch nur schwer beizukommen, denn sie lassen sich auch mit einem guten Detektivgespür kaum ermitteln.

Oft sind die Geschichten nur erfunden

Das Prinzip der Kettenbriefe ist einfach: Der Urheber schickt eine Mail mit der falschen Nachricht ab und fordert den Empfänger auf, sie an möglichst viele Personen weiterzuleiten. Drückt der Angeschriebene dann tatsächlich auf den Sendeknopf, landet die Nachricht innerhalb kürzester Zeit in den Postfächern der Internetgemeinde.

"Es gibt verschiedene Arten von Kettenbriefen", sagte Heiko Rittelmeier von "Computerbetrug.de". So warnen einige vor nicht existenten Internetschädlingen, fragen persönliche Daten ab oder sagen sogar Unglück voraus, sollte die Person den Brief nicht weitersenden. Manche Briefe spielen auch mit dem Mitgefühl von Menschen. "Wenn zum Beispiel gerade viel über Krebs in den Medien berichtet wird, sind Kettenbriefe mit rührseligen Geschichten von Krebskranken im Umlauf", so Rittelmeier. Oft stecke aber keine echte Geschichte oder Person dahinter.

Schneeball-System: Geld überweisen, um angeblich Geld zu bekommen

Um Geld geht es dagegen bei so genannten Schneeballsystemen. Sie animieren zum Beispiel den Empfänger dazu, ein gewisse Summe an eine andere Person innerhalb des Systems zu überweisen. Im Gegenzug sollen sie zu einem späteren Zeitpunkt eine größere Summe von anderen Teilnehmer erhalten, lautet das Versprechen. "Diesen Systemen ist schwierig juristisch beizukommen", sagt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Die Teilnahme sei erst nachzuweisen, wenn ein Geldbetrag an eine zentrale Stelle gezahlt worden sei. Das sei aber bei solchen dezentral organisierten Systemen über das Internet nur selten der Fall. Erster Hoax legte Mailserver lahm weiterblättern
 


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Zuletzt geändert am 20. Juni 2003 14:10 von mwege

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