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Fr 20.06.2003

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Schumacher lobt
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Haug: Crash ändert Pläne nicht

Schumacher lobt Bruder als "clever"

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Titelverteidiger Michael Schumacher forderte trotz des Sprungs an die WM-Spitze zur Saisonhalbzeit weitere Verbesserungen von sich und seinem Team.

München - Michael Schumacher hat seinen Bruder Ralf als cleveren Strategen gelobt und sich selbst vor dem Heimspiel auf dem Nürburgring zu immer besseren Leistungen angespornt.

Der Formel-1- Weltmeister und Montreal-Sieger verteidigte Ralf Schumacher gegen Kritiker, die dem BMW-Williams-Piloten fehlende Angriffslust bei der Verfolgung seines Bruders vorgeworfen hatte. Er stellte das Thema Überholen als "generelles Problem" der Formel 1 heraus. "Ich lese auch, dass Ralf dafür kritisiert wurde, dass er mich nicht angegriffen hat. Ich verstehe nicht ganz, dass die Leute offenbar nicht verstehen, dass er nicht einmal eine Chance dazu hatte und er daher clever war, sich so zu verhalten", erklärte der fünfmalige Champion auf seiner Homepage.

Angriff wäre "Kamikaze-Aktion"

Trotz eines schnelleren Autos ist Überholen laut Schumacher unmöglich, wenn man nicht den Vorteil hat, gleichzeitig über eine gute Traktion und Spitzenwerte beim Topspeed zu verfügen. Er habe in Kanada in kritischen Momenten darauf geachtet, genug Abstand zu seinem Bruder zu haben. "Dann einen Angriff zu wagen, ist eher eine Show-Einlage oder eine Kamikaze-Aktion, und Ralf ist logischer Weise nicht so dumm, das zu tun." Schumacher hofft auf Neuerungen im Reglement: "Es besteht die Absicht, genau in diesem Bereich für die kommenden Jahre etwas zu verändern."

Der Titelverteidiger forderte trotz des Sprungs an die WM-Spitze zur Saisonhalbzeit weitere Verbesserungen von sich und seinem Team. "Wir müssen uns in dieser Saison noch steigern, und zwar in allen Bereichen. Man kann sich immer steigern! Überall! Jeder einzelne!", schrieb Schumacher in einem "Sportbild"-Beitrag. Wer sich mit dem Erreichten zufrieden gebe, habe schon verloren. "Wir wären nicht so weit gekommen bei Ferrari, wenn wir das nicht glauben würden."

Herber Rückschlag für Konkurrenz

Die Konkurrenz erlitt bei den Arbeiten am neuen Silberpfeil einen herben Rückschlag. Nach einem schweren Unfall von Alexander Wurz am Dienstag wurden die Testfahrten in Jerez mit nur einem neuen MP4-18 fortgesetzt. An den Planungen von McLaren-Mercedes ändert der Crash nach Ansicht von Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug jedoch nichts. "Ich glaube schon, dass wir bei unseren Plänen bleiben können", sagte Haug in einem dpa-Gespräch am Mittwoch. Obwohl es "keine Hilfe" sei, wenn ein Auto weniger zum Testen zur Verfügung stehe. Der Unfallwagen wurde in die McLaren-Zentrale ins britische Woking gebracht.

Haug dementierte konkrete Ansagen für die Grand-Prix-Premiere des neuen Autos. "Ich habe nie angekündigt, dass wir einen Einsatz am Nürburgring planen", sagte Haug. Nach wie vor gelte: "Wir werden das neue Auto dann einsetzen, wenn es so zuverlässig ist wie das Vorjahresauto und um einiges schneller." Derzeit wird erwartet, dass der neue Silberpfeil sein Renn-Debüt am 20. Juli in Silverstone gibt.

"Es geht ihm prima"

Wurz überstand den Unfall unverletzt. "Es geht ihm prima", sagte Haug. Wurz sei nicht ins Krankenhaus gebracht worden, sondern nur ins Medizin-Zentrum an der Strecke. Nach den Erkenntnissen sei kein mechanischer Defekt aufgetreten. "Es war ein Fahrfehler", so Haug. "Wir wären die ersten, die bei einem Defekt sofort nicht mehr weiterfahren lassen würden."

Vor dem Großen Preis von Europa auf dem Nürburgring in der kommenden Woche war die Formel 1 fleißig am Testen. Schumacher fuhr in Silverstone, wo sein Kollege Rubens Barrichello zwei Mal die Tagesbestzeit erzielte. In Jerez war Alonso der Schnellste. Nach Schumachers Ansicht ist es "vielleicht gar nicht so schlecht, direkt nach dem Rennen in Kanada wieder zu testen - irgendwie die beste Art über den Jetlag zu kommen, oder?"

dpa - Archivfoto: dpa

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Zuletzt geändert am 20. Juni 2003 12:46 von aj

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