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Bundesliga-Quartett wieder aktiv - BVB-"Problemfall" pünktlich zurück

Amoroso hat Sammer wieder lieb

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Ungeliebte Pflicht für die BVB-Brasilianer: Auch Dede, Amoroso und Ewerthon bleibt das Laufen nicht erspart.

Mit neuem Elan, hohen Zielen und reduziertem Personal ist am Montag ein Bundesliga-Quartett in das Training für die 41. Spielzeit eingestiegen.

30 Tage nach dem Saison-Finale mussten Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach, Hannover 96 und der TSV 1860 München zum Auftakt der Vorbereitungen noch ohne zahlreiche Nationalspieler und Stars auskommen, präsentierten aber einige Neuzugänge.

In Dortmund meldete sich "Problemfall" Marcio Amoroso zur Freude der Fans und von Trainer Matthias Sammer pünktlich aus seiner brasilianischen Heimat zurück. Dagegen werden die noch freigestellten deutschen Nationalspieler Christian Wörns, Sebastian Kehl und Torsten Frings sowie die Tschechen Jan Koller und Tomas Rosicky erst in gut einer Woche erwartet.

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Will es mit den Bayern aufnehmen: BVB-Trainer Matthias Sammer.

Sammer hat Großes vor

Ungeachtet der enttäuschenden Platzierung in der vorigen Spielzeit, an deren Ende die direkte Qualifikation für die Champions League noch verspielt wurde, verzichtete die BVB-Führung bisher auf millionenschwere Investitionen. "Wir haben großes Vertrauen in diese Mannschaft", sagte Sammer, wollte aber eine kurzfristige Verstärkung des Kaders nicht ausschließen. Doch auch ohne neue Stars sei das Team stark genug, um Meister FC Bayern München wieder ernsthafter Paroli bieten zu können: "Ziel von Dortmund muss immer Platz 1 oder 2 sein."

In einer Ansprache schworen Präsident Gerd Niebaum und Manager Michael Meier die Spieler auf die kommenden Aufgaben ein. "Es ist nicht damit getan, einfach zur Tagesordnung überzugehen. Es waren Sand und Steine im Getriebe - und die müssen beseitigt werden", forderte Niebaum die Rückkehr zum attraktiven Erfolgs-Fußball.

Amoroso: "Ich bin bereit für eine große Saison"

Entgegen seiner Ankündigung, sich einen neuen Club zu suchen, begrüßte Amoroso die zahlreichen Medienvertreter und Schaulustigen gut gelaunt. "Ich bin maximal erholt und bereit für eine große Saison", sagte der exzentrische Star, der in einem ersten Gespräch mit Sammer am Morgen um Entspannung bemüht war. Und auch der Trainer signalisierte Bereitschaft, sich mit Amoroso auszusöhnen: "Es geht um die Borussia. Ich bin nicht eitel, sondern Profi und will möglichst viele Spiele gewinnen. Und dafür brauchen wir einen starken Amoroso."

Gladbachs Coach Ewald Lienen musste noch auf insgesamt acht Profis verzichten. Borussias Auswahlspieler stoßen erst nach dem ersten Trainingslager in Teistungen/Thüringen am 4. Juli zum Kader. Am zweistündigen Aufgalopp am Bökelberg nahm auch der von einem Kreuzbandriss genesene Joris van Hout teil. Dagegen fehlte der vom HSV ausgeliehene Marcel Ketelaer, dessen Zukunft noch ungeklärt ist. Als Neuzugänge präsentierten sich Bradley Carnell, Pascal Ojigwe und Oliver Kirch. Der von Panathinaikos Athen verpflichtete Finne Joonas Kolkka steigt wie Jörg Stiel, Igor Demo, Jeff Strasser, Morten Skoubo und Lawrence Aidoo später ins Training ein.

1860 München vor dem Umbruch

Im Jahr eins nach Thomas Häßler ist bei den Münchner "Löwen" der Umbruch eingeleitet. Besonders im Blickpunkt standen zum Auftakt in Grünwald der aus Cottbus geholte Torhüter Andre Lenz, Stürmer Francis Kioyo und der irische Junioren-Nationalspieler Joseph Kendrick. Von den insgesamt zehn Neuzugängen fehlten nur der finnische Verteidiger Janne Saarinen und A-Junior Daniel Baier. Benjamin Lauth, Harald Cerny, Martin Stranzl und Daniel Borimirow haben noch "Sonderurlaub". "Wir haben wenig Geld zur Verfügung gehabt und daraus eine Menge gemacht", sagte Falko Götz vor seiner ersten kompletten Saison als 1860-Trainer.

Rund 600 "Kiebitze" begrüßten Trainer Ralf Rangnick und die 15 erschienen Profis in Hannover mit Applaus. Ohne die Nationalspieler Altin Lala, Mohammadou Idrissou, Steve Cherundulo, Jiri Stajner und Marc van Hintum sowie die beiden Neuzugänge Thomas Christiansen (Ablösestreit mit VfL Bochum) und Silvio Schröter absolvierte die Mannschaft nur leichtes Lauftraining. Einzige neue Gesichter waren Torhüter Marc Ziegler und Christoph Dabrowski.

Von Heinz Büse und Morten Ritter, dpa - Fotos: dpa

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Zuletzt geändert am 23. Juni 2003 16:45 von sab

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