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Di 24.06.2003

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Aus in der Vorrunde: Brasilien blamiert sich bei Konföderationen-Cup

Hohn und Spott für die zweite Garde

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Ein 2:2 gegen die Türkei reichte Brasilien nicht: Für den Weltmeister ist der Konföderationen-Cup schon zu Ende.

Paris - Fußball-Weltmeister Brasilien ist ohne die Superstars wie Ronaldo, Roberto Carlos oder Rivaldo eben doch nur die Hälfte wert: Beim Konföderationen-Cup in Frankreich verspielte die Reservemannschaft der "Selecao" gegen den WM-Dritten Türkei am letzten Vorrunden-Spieltag durch das 2:2 (1:0) die letzte Chance auf die Halbfinalteilnahme.

Zur Neuauflage des WM-Finales von 1998 im Stade de France von St. Denis zwischen Europameister Frankreich und WM-Champion Brasilien kommt es damit in der Vorschlussrunde des Fifa-Wettbewerbs am kommenden Donnerstag (21 Uhr) nicht.

"Wir müssen uns schämen"

Erst im nächsten Jahr im Rahmen eines Länderspiels anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Welt-Verbandes Fifa steht das nächste Duell der beiden letzten Weltmeister an. Während der brasilianische Trainer Carlos Alberto Parreira das Aus nicht so tragisch nahm, war in Brasilien der Teufel los.

Direkt nach dem Abpfiff des Spiels in St. Etienne, das von Schiedsrichter Markus Merk (Kaiserslautern) gut geleitet wurde, gaben sich die Medien am Zuckerhut wie entfesselt. O'Globo tobte: "Historische Schande!" Und die Nachrichtenagentur Estado aus Sao Paulo verbreitete: "Wir müssen uns für diese Nationalmannschaft schämen!"

Trainer Carlos Alberto Parreira: "Alles nicht so tragisch"

Alle Medien vergaßen nicht zu erwähnen, dass Brasilien jetzt erstmals seit der WM 1966 in England bereits nach der 1. Runde die Heimfahrt antreten musste. Bei den vorherigen Teilnahmen am Konföderationen Pokal gab es 2001 einen vierten Platz, 1999 einen zweiten und 1997 wurde der Wettbewerb gewonnen. Emerson Leao musste vor zwei Jahren in Südkorea und Japan nach Verpassen des Finales seinen Nationaltrainerstuhl bei der "Selecao" räumen.

Auch jetzt bekam Coach Parreira, Weltmeistertrainer von 1994, sein Fett ab. Er habe, so Estado, beim ersten offiziellen Wettbewerb nach seiner Rückkehr auf den Trainerposten "versagt". Parreira meinte dagegen sachlich: "Wir haben es in der ersten Halbzeit versäumt, mehr Tore zu schießen. Unser Ziel war es, ins Endspiel zu kommen und dabei viele neue junge Spieler zu testen. Das ist uns nicht gelungen. Ein Bravo der Türkei, auf Wiedersehen Frankreich." Sportdirektor und Vorgänger Mario Zagallo sekundierte: "Zu verlieren ist nicht automatisch ein Beinbruch. Dieser Wettbewerb ist eher ein Beobachtungsturnier, und ein Endspielsieg hat deshalb keine große Bedeutung."

Türken freuen sich auf Frankreich

Jubel herrschte dagegen in der Türkei, wo das Unentschieden wie ein Sieg gefeiert wurde, nachdem die Türkei bei der WM 2002 im Halbfinale den Brasilianern mit 0:1 unterlegen war. Trainer Senol Günes: "Ich wollte gegen die Franzosen im Finale spielen, jetzt haben wir sie eben schon im Halbfinale! Ich finde dieses Turnier toll, denn es erlaubt uns, junge Spieler zu testen. Die Franzosen haben einen Ruhetag mehr, wir müssen nach Paris reisen - abwarten, was uns das Halbfinale bringt."

Neben Frankreich - Türkei im Stade de France spielen am Donnerstag in Lyon im zweiten Halbfinale (18.00 Uhr) Kamerun und Kolumbien. Kamerun, Team des deutschen Trainers Winfried Schäfer, reichte in einem durchschnittlichen Spiel ein 0:0 gegen die USA, um Gruppensieger zu werden. Schäfer schonte dabei den Lauterer Abwehrspieler Bill Tchato.

Von Rainer Kalb, sid - Foto: dpa


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Zuletzt geändert am 24. Juni 2003 12:23 von sab

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