[an error occurred while processing this directive]
IVWPixel Zählpixel

  Ticker    Wetter    Foto des Tages    Archiv    Übersicht 

Home     Kontakt     Site Map  

Mi 25.06.2003

 Nachrichten

   vom 25.06.03

Informationsminister soll in US-Haft sein
Kino: Das passt doch nicht zusammen!
Nachsitzen: Eichel
und Schmidt einig

Stille Armada des
Mülls im Weltraum

40 Grad: Südeuropa stöhnt unter Hitzewelle
Nivel-Hooligan erst
jetzt vor Gericht

Online-Grimme für Käpt´n Blaubär-Seite
Bahn trotz Problemen im Umsatzplus
Fünf Doubles für
die Abiturprüfungen

Wetter: Keine Ende
der Hitze abzusehen

Foto des Tages
Karikatur


 Sport



 Magazin



 Internet

[?]

USA wollen trotz Angriffen im Irak Kurs fortsetzen

"Nicht von Fanatikern abschrecken lassen"

Anklicken zum Vergrößern
Wiederaufbau mit Hindernissen im Irak: Armbinden sollen irakische Polizisten ausweisen. Organisatoren klagen, "Kriminelle" seien "besser und besser organisiert", das behindere den Wiederaufbau des Landes schwer.

Washington/Amarah - Ungeachtet der zunehmenden Angriffe auf die Besatzungstruppen wollen die USA ihren Kurs im Irak fortsetzen.

"Wir werden weitermachen und wir werden uns nicht von ein paar Fanatikern abschrecken lassen", sagte der US-Verwalter Paul Bremer am Mittwoch im US-Fernsehen. Die Zahl der Angriffe auf amerikanische und britische Soldaten hatte in den vergangenen Tagen zugenommen. Am Dienstag wurden sechs britische Soldaten erschossen. Die britische Armee sprach von Mord und erklärte, bei den Tätern handele es sich um Zivilisten. Bewohner berichteten, die in der Ortschaft Madschar nach Waffen suchenden Soldaten hätten die Einwohner durch ihr Verhalten provoziert.

Bremer: Große Fortschritte erzielt

Bremer sagte, es sei unklar, wer hinter den Angriffen der vergangenen Tage stecke. Er wies zugleich Vorwürfe zurück, die USA seien schlecht auf den Wiederaufbau des Landes vorbereitet. "Es ist nicht so, dass niemand vorbereitet ist. Es ist eine harte Aufgabe, und ich denke, darauf sollten die Menschen blicken." Im Irak seien große Fortschritte erzielt worden, fügte er hinzu. Die Ölproduktion sei wieder angelaufen, grundlegende Versorgungsdienste seien wieder hergestellt und die Bildung einer Interims-Regierung werde weiter vorangetrieben. Auf einer Pressekonferenz in Bagdad verwies Bremer jedoch auch auf weitere Sabotageakte. So hätten Unbekannte die wichtigsten Stromleitungen von Beidschi nach Bagdad gekappt. Bei den Saboteuren handele es sich wahrscheinlich um Anhänger des gestürzten Präsidenten Saddam Hussein. "Sie versuchen die Bemühungen der Alliierten zu behindern, das Leben des Durchschnittsirakers zu verbessern", sagte Bremer.

Britscher Armeesprecher spricht von Mord an Soldaten

Seit dem von US-Präsident George W. Bush am 1. Mai verkündeten Ende der Hauptkampfhandlungen im Irak sind nach Angaben des US-Militärs 19 US-Soldaten bei Angriffen und Gefechten getötet worden. Erstmals seit Bushs damaliger Rede wurden am Dienstag auch britische Soldaten bei gewaltsamen Auseinandersetzungen getötet. Die Soldaten wurden in der überwiegend von konservativen Schiiten bewohnten Ortschaft Madschar getötet. "Dies war klarer Mord", sagte ein Armeesprecher am Mittwoch bei Amarah im Süden Iraks.

Seinen Angaben zufolge sind die britischen Soldaten im Irak in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden. "Die Sicherheitsvorkehrungen wurden verschärft." Die britische Regierung hatte mitgeteilt, dass bei zwei verschiedenen Zwischenfällen neben den sechs getöteten Soldaten acht weitere verletzt worden seien. Bei dem Vorfall in Madschar kamen nach Berichten von Augenzeugen auch mindestens vier Iraker ums Leben. Über die Hintergründe des Zwischenfalls gab es unterschiedliche Darstellungen.

Kritik an Vorgehensweise britischer Soldaten

Die energische Vorgehensweise der britischen Soldaten bei ihrer seit Tagen andauernden Suche nach Waffen war bei den Irakern auf heftige Kritik gestoßen. "Diese britische Soldaten sind mit ihren Hunden gekommen und haben ihre Waffen auf Frauen und Kinder gerichtet. Als Moslems können wir Hunde in unseren Häusern nicht akzeptieren", sagte ein Bewohner der Ortschaft. "Ein britischer Soldat nahm die Unterwäsche einer Frau und zog sie auseinander. Wie können wir so etwas als Moslems und Schiiten tolerieren?" fragte ein Schiit aus Madschar.

Der britische Premierminister Tony Blair sagte im Parlament in London, die Soldaten seien offenbar bei der Suche nach Waffen auf Schwierigkeiten gestoßen. "Das könnte der Hintergrund dafür sein, aber im Moment ist es einfach noch zu früh, das zu sagen." Trotz der Verluste komme es nicht in Frage, dass sich die britischen Truppen aus dem Irak zurückzögen, sagte Blair. Falls notwendig würden die Truppen verstärkt, die örtlichen Kommandeure glaubten jedoch, dass die Truppenzahl ausreiche.

Reuters - Foto: dpa

[?]
Zum SeitenanfangZum Seitenanfang

 Suche in RZ-Online

 RZ

Web


[an error occurred while processing this directive]
... dass die ISB die Zinsen für Mittel-
standsdarlehen deutlich gesenkt hat und damit den Mittelstand in RLP weiter fördert?

[an error occurred while processing this directive]


Zuletzt geändert am 25. Juni 2003 16:40 von aj

» Artikel druckenDruckversion
» Artikel empfehlen
» Schriftgröße einstellen
» Impressum