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Mönchengladbacher F1-Duo bangt um Job - Werbung in eigener Sache

Heidfeld und Frentzen funken SOS

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Zuletzt nicht gerade vom Glück verfolgt: Heinz-Harald Frentzen.

Nürburgring - Nick Heidfeld und Heinz-Harald Frentzen funken SOS. Nach einer völlig verpatzten ersten Saison-Hälfte muss das Mönchengladbacher Duo in Diensten des Schweizer Rennstalls Sauber- Petronas um den Arbeitsplatz in der Formel 1 fürchten.

Vor dem Großen Preis von Europa am Sonntag auf dem Nürburgring haben die beiden Deutschen deshalb mit ungewöhnlichen "Stellengesuchen" Eigenwerbung betrieben.

"Normalerweise ist es so, dass man mit dem Team, bei dem man unter Vertrag ist, zuerst redet. Bei mir kommt im Moment noch dazu, dass im September die Option endgültig ausläuft, die McLaren-Mercedes noch auf mich hat. Ich versuche, dass McLaren mir vorher schon Bescheid gibt, damit noch genügend Zeit bleibt. Ich habe im Moment Kontakte zu mehreren Teams, kann aber noch keine konkreten Ergebnisse vermelden", teilte Heidfeld auf seiner Homepage www.Nick-Heidfeld.de mit.

Kein Platz bei McLaren-Mercedes

Den Vorstoß seines einstigen Juniors stoppte Mercedes-Sportchef Norbert Haug: "Das ist derzeit kein Thema. Hier ist nicht der Platz, um über Fahrerbesetzungen zu sprechen." Der WM-Zweite Kimi Räikkönen (Finnland) und David Coulthard (Schottland) gelten beim britisch- schwäbischen Rennstall als unantastbar. Einen Tag später hieß es auf der Internetseite des 26 Jahre alten Rennfahrers nur noch: "Im Moment verhandeln wir mit verschiedenen Teams, u.a. mit Sauber. Aber es ist noch zu früh, konkrete Ergebnisse zu vermelden."

   Etwas geschickter hat sich der zehn Jahre ältere Frentzen, der in der Eifel seinen 150. Grand Prix fährt, verkauft. "Ich denke noch nicht ans Aufhören. Ich sehe mich momentan als eine Art Messlatte für junge Piloten, die in die Formel 1 einsteigen. Ich bin nur so alt wie ich mich fühle. Im Gegensatz zu anderen Hochleistungssportarten gibt es im Motorsport keine typischen Verschleißerscheinungen. Auch von der psychologischen Seite stört es mich nicht, 36 zu sein", teilte Frentzen über seinen Rennstall mit.

Frentzen hat derzeit die besseren Karten

Da Teamchef Peter Sauber die nächsten Formel-Saison möglicherweise nicht mehr mit zwei deutschen Piloten bestreiten wird, wird einer der beiden seinen Platz räumen müssen. Momentan scheint Frentzen im bislang enttäuschenden Team die besseren Karten zu haben. Obwohl der Vize-Weltmeister von 1997 in den Trainingsduellen gegen Heidfeld mit 6:10 hinten liegt, hat er sieben der acht WM-Punkte gewonnen. Außerdem schlug er nach dem Tod des Brasilianers Ayrton Senna ein Angebot von Frank Williams aus. "Ich habe es Peter Sauber überlassen, eine Entscheidung zu treffen. Und das Gute daran ist, dass ich diese Entscheidung bis heute nicht bereue", sagt Frentzen.

Von Volker Gundrum, dpa - Foto: dpa

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Zuletzt geändert am 26. Juni 2003 13:55 von sab

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