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1000 Fans beim Trainingsauftakt: 1. FC Köln nimmt Klassenerhalt in Angriff

Aufbruchstimmung in der Domstadt

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Neue Gesichter am Geißbockheim: Mustafa Dogan und Jörg Heinrich (re.) haben sich bereits angefreundet.

Köln - Der realistisch denkende Präsident des 1. FC Köln hatte bei seiner Ansprache nur eine Forderung. "Ich habe der Mannschaft gesagt, dass unser Saisonziel der Klassenerhalt ist", sagte Albert Caspers knapp. Beim Bundesligaaufsteiger herrscht trotzdem Aufbruchstimmung.

1000 Fans kamen zum ersten Training, bis auf den neuen Stürmerstar Andrej Woronin waren alle Neuzugänge dabei. Coach Friedhelm Funkel zeigte sich voller Tatendrang: "Wir setzen auf die Erfahrung der neuen Leute, aber bei mir hat niemand einen Bonus. Kein Spieler hat eine Stammplatzgarantie, das gibt es bei mir nicht."

Die Profis gaben zu Beginn der Saisonvorbereitung außerdem keinen Anlass zum Klagen. "Keiner hat Gewichtsprobleme mitgebracht, die Jungs haben in den Ferien keine Fehler gemacht", sagte Funkel, der in Köln vor einer schweren Saison steht. Das schreckt den Neusser aber nicht: "Ich habe ein dickes Fell. Als ich nach Köln kam, war der Klub unten. Jetzt sind wir wieder in der Bundesliga." Der Klub-Chef habe absolut Recht, meinte der Trainer: "In der ersten Saison müssen wir aufpassen, dass wir in der Bundesliga bleiben. Dann können wir uns etablieren. Nicht wie beim letzten Versuch, als wir wieder abgestiegen sind."

Viele Hoffnungen in Jörg Heinrich

Mustafa Dogan, der von Fenerbahce Istanbul an den Rhein wechselte, meinte: "Die Stimmung in der Truppe ist gut. Die meisten kenne ich ja schon. Köln ist eine Superstadt, der FC ein sehr guter Verein, und die Fans scheinen so begeisterungsfähig zu sein, wie ich es von Istanbul kenne. Ich bin sehr optimistisch." Der Ex-Dortmunder Jörg Heinrich fügte hinzu: "Ich bin noch mit keinem Verein abgestiegen, das soll in Köln so bleiben."

Auch Manager Andreas Rettig freute sich. Als die Kölner in die letzte Zweitliga-Saison gingen, kamen 50 Zuschauer zum ersten Training. "Man merkt, dass wir wieder in der Bundesliga sind. Es herrscht Aufbruchstimmung. Endlich gibt es wieder Parkplatzprobleme am Geißbockheim." Der "Macher" des FC kommentierte sichtlich gut gelaunt den ersten Aufgalopp der Mannschaft und setzt auf Heinrich: "Das ist kein Marktschreier, sondern einer, der sportlich überzeugt."

Woronin und Hauptsponsor fehlen noch

In Köln fehlte neben Woronin nur noch der Hauptsponsor. Aber Rettig macht sich darüber keine Sorgen. "Wir werden mit einem Hauptsponsor in die Bundesliga gehen. Ich kann nur noch nicht sagen, wann wir mit wem abschließen." Neben Mazda ist beim FC weiter Tom Tailor im Gespräch.

Trainer Funkel konzentriert sich derweil auf die sportliche Ausrichtung; er muss aus der Aufstiegs-Elf und den sechs Neuen eine neue Einheit formen. Stefan Wessels, Sebastian Schindzielorz, Mustafa Dogan, Jörg Heinrich und Marius Ebbers sollen es zusammen mit Woronin richten.

"Sechs Neuzugänge sind kein Problem, im Fußball ist alles möglich. Dass alle deutschsprachig sind, erleichtert die Situation", so Funkel. In der nächsten Woche kommt möglicherweise noch Marc Zellweger hinzu, der an den FC Wil ausgeliehen war, in der Schweiz aber noch keinen neuen Klub gefunden hat. Funkel: "Wenn Marc keinen Verein findet, ist er ab nächsten Donnerstag wieder in Köln. Und erhält eine Chance wie jeder andere auch."

Torwart Nummer eins ist noch offen

Zu Saisonbeginn soll in Köln auch feststehen, wer die Nummer eins im Tor ist. "Ich werde mit einer erklärten Nummer eins in die Saison gehen", sagte Funkel. Ob das Alexander Bade oder der von Rekordmeister Bayern München verpflichtete Wessels ist, ließ Funkel offen: "Das werden wir in der Vorbereitung sehen."

Das Auftaktprogramm der Kölner nennt der Coach "alles andere als leicht". Auftakt bei Kölns Ex-Trainer Ewald Lienen in Mönchengladbach, dann gegen Kaiserslautern, in Schalke und gegen Dortmund. Wieviel Punkte sollen es nach vier Spieltagen sein? Funkel: "Dazu sage ich grundsätzlich nichts. Wir wollen so viele Punkte wie möglich holen."

Von Christoph Fischer, sid - Foto: dpa


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Zuletzt geändert am 26. Juni 2003 14:22 von sab

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