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zurückblättern  ... Räikkönen braucht kein neues Auto

Monaco-Sieger Juan Pablo Montoya (Kolumbien) beendete das Zeitfahren auf der Traditionsrennstrecke in der Eifel in 1:30,378 Minuten mit einem Vorsprung von 14/100 Sekunden vor seinem Teamkollegen Ralf Schumacher im Williams-BMW. Vorjahresgewinner Rubens Barrichello (Brasilien) im zweiten Ferrari wurde Fünfter. "Das war so weit in Ordnung. In der letzten Schikane habe ich Zeit verloren. Das wird ein hartes Wochenende", meinte Ralf Schumacher.

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Schnell unterwegs: Kimi Räikkönen.

Mit Frentzen kam der Regen

Als Heinz-Harald Frentzen im Sauber-Petronas auf die Strecke durfte, kam der Regen. Der Mönchengladbacher fuhr auf Platz zehn und war damit schneller als sein Teamkollege Nick Heidfeld auf Rang 13, der mit schlechteren Bedingungen zu kämpfen hatte. Toyota-Pilot Cristiano da Matta (Brasilien) und Ex-Weltmeister Jacques Villenevue im BAR-Honda rutschten gar von der Piste und blieben ohne Zeit.

Nach seinem vierten Saisonsieg in Kanada vor zwei Wochen hat Schumacher 54 Zähler auf dem WM-Konto und liegt drei Punkte vor Räikkönen. Die erste Qualifikation nach neuem Modus auf dem Nürburgring beobachteten die vielen Schumi-Fans mit Argus-Augen. Auch die neue WM-Wertung sorgt für Dramatik. Nach alter Rechnung hätte Schumacher nach den acht Rennen schon einen Vorsprung von neun Punkten auf Räikkönen.

Weniger Zuschauer als im Vorjahr

Trotz höherer Spannung macht der Negativtrend auch vor dem deutschen Motorsport-Mekka nicht Halt. Zwar strömen auch an diesem Wochenende mehr als 300 000 PS-Fans an den Nürburgring, um Schumacher und Co. zu huldigen. Mit 30 000 Zuschauern weniger als im vergangenen Rekordjahr, als noch 350 000 Fans kamen, rechnet Ring-Chef Walter Kafitz. Froh wäre Kafitz, wenn in der aktuellen Bilanz eine "schwarze Null" stehen würde und der 2004 auslaufende Vertrag mit Bernie Ecclestone verlängert wird. Die Strecke ist schließlich der wichtigste Wirtschaftsfaktor der Gegend. Allein an diesem Formel-1- Wochenende werden 70 Millionen Euro bei einem Gewinn zwischen 10 und 15 Millionen Euro umgesetzt.

Viel Lob für Teamchef Jean Todt

Den bisherigen Boom hat vor allem Schumacher durch seine Rekordjagd ausgelöst. Ein Zähler fehlt dem 34 Jahre alten Kerpener noch, um sich in seinem 13. Formel-1-Jahr als erster Pilot 1000 WM- Zähler gut schreiben und seinen 50. Ferrari-Sieg feiern zu können. Doch statt über die Rekorde spricht der dreimalige Nürburgring- Gewinner lieber über Jean Todt. Seinen Teamchef, der an diesem Wochenende sein zehnjähriges Jubiläum in Ferrari-Diensten feiert, lobte der fünfmalige Weltmeister in den höchsten Tönen: "Es ist offensichtlich, was Todt für das Team geleistet hat."

Zweifelsohne hat der Franzose mit der Verpflichtung von Schumacher (Todt: "Michael ist einzigartig") vor sieben Jahren den Grundstein für alle Erfolge gelegt. "Jean Todt hat nur einen riesigen Fehler gemacht: Beim ersten Treffen ist er mit einem Mercedes bei mir vorgefahren", stellte Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo fest.

Von Volker Gundrum und Claas Hennig, dpa

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Zuletzt geändert am 27. Juni 2003 16:05 von sab

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