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Sa 28.06.2003

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zurückblättern  ... IG Metall scheitert mit ihrem Streik

Zwickel erklärte das letzte Arbeitgeberangebot als "nicht akzeptabel". "Dafür hätten wir keine Zustimmung erhalten." Der Lösungsansatz der IG Metall hätte zu "modernen tarifpolitischen Rahmenbedingungen und einer differenzierten Weiterentwicklung des Flächentarifvertrages geführt". Eine Lösung sei an der "uneinsichtigen Haltung der Arbeitgeber" gescheitert. Dennoch dankte er Gesamtmetall- Präsident Martin Kannegiesser "für den konstruktiven Versuch", gemeinsam zu einer Lösung zu kommen.

Fehler eingeräumt

Zwickel räumte gleichzeitig Fehler ein. Die Gewerkschaft habe aus der "Anti-Stimmung" in Deutschland gegen den Streik nicht rechtzeitig Schlussfolgerungen gezogen. IG-Metall-Vize Jürgen Peters betonte, es sei vollkommen offen, wann im Osten wieder Flächentarifverträge abgeschlossen werden könnten. Die Gewerkschaft setze nun auf Haustarifverträge für jedes einzelne Unternehmen. Damit begäben sich nicht nur die IG Metall, sondern auch die Arbeitgeber auf einen beschwerlichen Weg.

IG-Metall-Verhandlungsführer Hasso Düvel räumte ein, dass die Strategie der Gewerkschaft fehlgeschlagen sei. "Das ist eine Niederlage und dafür habe ich im Wesentlichen die Verantwortung zu übernehmen." Auf die Frage nach Konsequenzen sagte Düvel: "Das werde ich heute nicht entscheiden". Der Streik sei "nicht mehr steigerbar" gewesen und werde deshalb beendet.

Haustarife angestrebt: "Beschwerlicher Weg"

Düvel kündigte an, dass die Gewerkschaft in "einzelnen Betrieben" Verhandlungen über einen Haustarifvertrag führen wolle. "Das wird aber beschwerlich sein und nur begrenzt gelingen." Die Gewerkschaft wolle versuchen, "so schnell wie möglich eine Grundstimmung zu erzeugen, der zur Stabilisierung des Flächentarifvertrags führt". Deutlicher äußerte sich der stellvertretende IG-Metall-Chef Jürgen Peters. "Wir verabschieden uns vom Flächentarifvertrag auf Zeit", sagte der designierte Nachfolger Zwickels.

Gesamtmetall-Chef Kannegiesser zeigte sich enttäuscht vom Abbruch der Verhandlungen, schloss aber eine Wiederaufnahme aus. Jetzt werde wohl der Weg über Haustarife gegangen werden. Diese Strategie werde die Gewerkschaft jedoch schon bald überdenken müssen. Die Diskussion um eine Arbeitszeitverkürung in Ostdeutschland sei das "falsche Thema zur falschen Zeit" gewesen.

ddp, AFP; Foto: dpa

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... dass die ISB die Zinsen für Mittel-
standsdarlehen deutlich gesenkt hat und damit den Mittelstand in RLP weiter fördert?

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Zuletzt geändert am 28. Juni 2003 14:58 von jo

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