[an error occurred while processing this directive]
IVWPixel Zählpixel

  Ticker    Tabellen    US Sports    Sportfoto    Übersicht 

Home     Kontakt     Site Map  

[?] [?]

Bundesligisten nehmen Arbeit auf: Dicke Luft in Bremen und Frankfurt

Ailton glänzt einmal mehr durch Abwesenheit

Anklicken zum Vergrößern
Die Eintracht-Kicker laufen wieder - derweil geht hinter den Kulissen das Posten-Gerangel weiter.

Erneutes Possenspiel um Ailton, Weggang von Ketelaer, Max als Hoffnungsträger und Unruhe durch Sparmann: Die Trainingsauftakte der Fußball-Bundesligisten Werder Bremen, Hamburger SV, Hansa Rostock und von Aufsteiger Eintracht Frankfurt brachten noch einige personelle Veränderungen, ersten Ärger in Bremen und neues Konfliktpotenzial bei der Eintracht.

Bei Werder hieß es erneut: "Warten auf Ailton!" Wie üblich erschien der brasilianische Torjäger nicht zum Trainingsauftakt, sondern verlängerte eigenmächtig seinen Heimaturlaub. So wie er es in den vergangenen Jahren nach Sommer- und Winterpause fast immer tat.

"Ich bin von ihm enttäuscht", erklärte Trainer Thomas Schaaf: "Besonders, weil wir ihm Ende vergangener Saison entgegengekommen sind, als er nach dem Tod seines Bruders natürlich solange wie er wollte in Brasilien bleiben konnte. Von daher wäre es das Mindeste gewesen, pünktlich zu erscheinen. Für sein Fehlen habe ich deshalb überhaupt kein Verständnis."

Anklicken zum Vergrößern
Die Werder-Profis beim Laktat-Test: Auch der neue Torwart Andreas Reinke musste sich Blut abzapfen lassen.

Sparmann in den Aufsichtsrat

Derweil sorgt der Eintracht-Vorstandsvorsitzende Volker Sparmann, der seit Wochen im Clinch mit dem Aufsichtsrats-Chef Jürgen Neppe liegt, mit seinen Aussagen weiter für Unruhe. Eigentlich war vorgesehen, dass Sparmann seinen Posten als Vorstands-Boss am Montag abgibt und als einfaches Mitglied in den Aufsichtsrat wechselt.

Nach der Absage von Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser, den Neppe ins Spiel gebracht hatte, als neuem Vorstandsboss, scheint Sparmann nun aber die Spitze des Aufsichtsrats anzustreben und somit Neppe aus dem Spiel nehmen zu wollen. "Sie werden sehen. Wer zuletzt lacht, lacht am besten", meinte Sparmann mit schelmischem Grinsen am Montag.

Jones und Du Ri Cha noch nicht da

Beim Bundesliga-Rückkehrer fehlten noch Neuzugang Du-Ri Cha und "U21"-Nationalspieler Jermaine Jones. Der vom Absteiger Arminia Bielefeld verpflichtete Sohn des ehemaligen Eintracht-Profis Bum-Kun Cha wird auf Grund einer mehrwöchigen Sommerreise mit der südkoreanischen Nationalmannschaft erst am Donnerstag in der Main-Metropole erwartet. Stürmer Jones hat erneut große Probleme mit dem gebrochenen und nur durch eine Metalplatte stabilisierten Mittelfuß, die zu einer sechsmonatigen Zwangspause führen könnten.

Unterdessen hat der HSV zwei weitere Personalien geklärt. Marcel Ketelaer wechselt endgültig zurück zum Ligarivalen Borussia Mönchengladbach und unterschrieb dort für drei Jahre. Die Ablöse dürfte rund 350.000 Euro betragen. Ketelaer, der zuletzt auf Leihbasis am Bökelberg spielte, zeigte sich nach der Einigung erleichtert: "Ich bin froh, dass eine Entscheidung gefallen ist. Ich hoffe, dass ich nun in Gladbach weiter regelmäßig zum Einsatz komme." Neben Ketelaer wird auch der Libanese Roda Antar die Hamburger verlassen. Der 22 Jahre alte Nationalspieler unterschrieb bei Aufsteiger SC Freiburg einen Zwei-Jahres-Vertrag.

Max als Hoffnungsträger bei Hansa Rostock

Für die Norddeutschen hat die Bundesliga absolute Priorität. Das machte Trainer Kurt Jara deutlich. "Wir wollen von Beginn an vorne dabei sein und natürlich wieder um die europäischen Plätze mitkämpfen", erklärte der 52-Jährige. Zusätzlich verpflichten konnten die Norddeutschen Bastian Reinhardt von Arminia Bielefeld, Stefan Beinlich von Hertha BSC Berlin sowie "U21"-Nationalspieler Björn Schlicke von der SpVgg Greuther Fürth.

In Rostock waren die Hansa-Akteure bis auf den ghanaischen Nationalspieler Godfried Aduobe, der am Samstag mit seinem Team gegen Ruanda antritt und am Montag in Rostock zurückerwartet wird, vollständig versammelt. "Ich gebe diesmal keine Saison-Prognose ab. Das kriegt man hinterher sowieso nur um die Ohren", sagte Trainer Armin Veh zurückhaltend. Mit dabei waren auch die fünf Neu-Verpflichtungen, die den internen Konkurrenzkampf forcieren sollen. Topfavorit auf einen Posten als Sturmspitze ist der neue Hoffnungsträger Martin Max (1860 München). Dazu kommen die vielfältig einsetzbaren Razundara Tjikuzu (Werder Bremen), Thomas Schultz (Farum BK/Dänemark), Gernot Plassnegger (VfL Wolfsburg) und Gabriel Melkam (Karlsruher SC).

Von Oliver Görz und Marc Schmidt, sid - Fotos: dpa

[?]
Zum SeitenanfangZum Seitenanfang

 Suche in RZ-Online

 RZ

Web


[?]

Zuletzt geändert am 30. Juni 2003 17:15 von sab

» Artikel druckenDruckversion
» Artikel empfehlen
» Schriftgröße einstellen
» Impressum