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Christina Rau: Eine "Organisation zum Anfassen":

Unicef feiert 50-jähriges Jubiläum

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Prominente Unicef-Botschafter unter sich (v.l.): Sabine Christinansen, Joachim Fuchsberger, Sir Peter Ustinov sowie Sir Roger Moore und Kristina Moore, Ehefrau von Roger Moore.

Berlin - Unicef Deutschland ist am Montag 50 Jahre alt geworden. Die Kinderhilfsorganisation feierte ihr Jubiläum in Berlin mit einer Reihe prominenter Botschafter. Die Schirmherrin des Kinderhilfswerkes der Vereinten Nationen in Deutschland, Christina Rau, hatte dazu ins Schloss Bellevue eingeladen.

Gemeinsam mit den Unicef-Botschaftern Sabine Christiansen, Sir Peter Ustinov, Joachim Fuchsberger und Sir Roger Moore dankte sie den Deutschen für ihre jahrzehntelange Spendenbereitschaft sowie den 8000 freiwilligen Mitarbeitern für ihr Engagement. Auch Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) würdigte das "große Engagement" der Unicef-Mitarbeiter.

"Professionell und nachhaltig"

In einem Glückwunschschreiben an den Vorsitzenden von Unicef Deutschland, Reinhard Schlagintweit, schrieb der Kanzler, die Organisation habe in den vergangenen 50 Jahren sehr viele Menschen zur finanziellen Unterstützung von Kindern in Not inspiriert. Zugleich ergreife sie "professionell und nachhaltig" in der Öffentlichkeit Partei für die Belange von Kindern weltweit. "Die Deutschen werden nie vergessen, was Unicef nach dem Krieg für die Kinder in unserem Land getan hat", fügte Schröder hinzu.

"Bürgerbewegung für die Rechte der Kinder"

Seit der Gründung des Deutschen Komitees im Jahr 1953 sind nach den Worten von Christina Rau mehr als 1,1 Milliarden Euro für Projekte in aller Welt zusammengekommen. Unicef Deutschland unterstützt unter anderem die Ernährung, medizinische Versorgung und Schulbildung von Kindern. Die Frau des Bundespräsidenten nannte Unicef eine "Organisation zum Anfassen". "Das ist eine richtige Bürgerbewegung für die Rechte der Kinder", betonte sie. Wie wichtig die Arbeit auch heute noch ist, zeige unter anderem die Situation im afrikanischen Bürgerkriegsland Kongo, wo Kinder als Soldaten missbraucht würden.

Moderator Joachim Fuchsberger, der 1984 erster deutscher Unicef-Botschafter wurde, sagte, die Eindämmung der Kindersterblichkeit sei eines der wichtigsten Ziele der Hilfsorganisation. Allein in diesem Jahr werden nach seinen Angaben mehr als 11 Millionen Kinder weltweit sterben, bevor sie das fünfte Lebensjahr erreichen. Sabine Christiansen nannte die Arbeit der Helfer "großartig". Besonders wichtig sei derzeit die Arbeit in Afghanistan und Irak, die durch immer wieder aufflammende Kämpfe behindert werde.

Ustinov: "Ich bewundere sie alle"

Ustinov, der seit 1968 im Dienste von Unicef ist, sagte über das Engagement: "Was diese Leute da machen, ist wunderbar. Ich bewundere sie alle." Moore berichtete von der Unicef-Hilfe in Afrika, wo es vor allem um eine Versorgung der Kinder mit Trinkwasser und die Aufklärung über die Gefahren von Aids gehe. "Vergessen Sie nicht Afrika", mahnte er.

Die Arbeitsschwerpunkte der Unicef-Helfer haben sich nach den Worten Schlagintweits in den vergangenen 50 Jahren gewandelt. Während am Anfang ausschließlich Ernährung und Gesundheit der Kinder im Mittelpunkt stand, gehe es jetzt auch um den Schutz der Jüngsten vor Kinderarbeit, Kinderhandel, sexueller Ausbeutung sowie vor dem Einsatz als Kindersoldaten.

Am Abend lud das Kinderhilfswerk zu einer Festveranstaltung in das Haus der Kulturen der Welt in Berlin ein. Zu der Feier wurden auch Bundespräsident Johannes Rau und Außenminister Joschka Fischer (Grüne) erwartet.

ddp - Foto: dpa


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... dass die ISB "Pioniergeister" nicht nur einmal im Jahr mit ihrem Existenzgründungs-
Service unterstützt?

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Zuletzt geändert am 30. Juni 2003 14:36 von aj

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