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Do 03.07.2003
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Pro-Kopf-Einkommen der 13- bis 24-Jährigen bei 457 Euro im MonatJunge Menschen haben immer mehr "Knete"
München - Junge Menschen in Deutschland verfügen über immer mehr Geld. Nach einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Jugendforschung (IJF) in München liegt das durchschnittliche Pro- Kopf-Einkommen eines 13- bis 24-Jährigen heute bei 457 Euro im Monat. Insgesamt stehen dieser Altersgruppe in diesem Jahr 62,1 Milliarden Euro zur Verfügung - 10 Milliarden mehr als 2002, teilte das Institut am Donnerstag mit. Grund dafür sei, dass die Jüngeren (13 bis 17 Jahre) mehr Geldgeschenke erhielten und bei den älteren Jugendlichen und jungen Erwachsenen (18 bis 24 Jahre) die Gehälter gestiegen seien. Bei den Beträgen handele es sich um das, was die jungen Menschen "bar auf der Hand" hätten. Der Erhebung zufolge, bei der 1210 junge Menschen im Alter von 13 bis 24 Jahren befragt wurden, stehen den Jüngeren durchschnittlich 152 Euro im Monat zur Verfügung. Die älteren Jugendlichen und jungen Erwachsenen könnten im Schnitt 820 Euro pro Monat ausgeben, berichtete das zur Unternehmensberatung Roland Berger gehörende Institut. Weniger Geld frei verfügbar Junge Leute sparen weniger als früher und haben wegen der Ausgaben für Handy- und Versicherungsverträge oder Miete immer weniger Geld frei verfügbar. Ihr durchschnittliches Sparguthaben betrage 2430 Euro. In Westdeutschland wird den Angaben zufolge mehr gespart als im Osten. Jungen Männern sitze das Geld nicht so locker wie jungen Mädchen und Frauen. Am meisten Geld werde fürs Auto, für Kleidung sowie für Lebensmittel und Süßigkeiten ausgegeben. Der Vergleich zu früheren Umfragen zeige, dass die Ausgaben für Handy, Zigaretten und Eintritt für Discotheken oder Konzerte kontinuierlich gestiegen seien. Schulden für Auto und Handy Ein Teil der jungen Leute lebt trotz gestiegener Einnahmen über seine Verhältnisse: Von den 13- bis 17-Jährigen sind der Umfrage zufolge 6 Prozent verschuldet, bei den 18- bis 24-Jährigen sind es 13 Prozent und bei den 21- bis 24-Jährigen sogar 16 Prozent. Schulden werden vor allem für ein Auto und fürs Handy gemacht. dpa - Archivfoto: ots, Deutsche Bank |
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Zuletzt geändert am 3. Juli 2003 12:08 von aj |
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