Fr 22.08.2003
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Jubiläums-Spieltag der Bundesliga:
Bayer hat "Schnapszahl" im Visier
Will Bayer-Elf zum 44. Mal an der Tabellenspitze sehen: Leverkusens Trainer Klaus Augenthaler
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Einen Tag vor dem 40-jährigen Jubiläum der Fußball-Bundesliga hat Spitzenreiter Bayer Leverkusen eine "Schnapszahl" und sein eigenes, kleines Fest im Visier. Das Team von Trainer Klaus Augenthaler will durch einen Sieg am Samstag (15. 30 Uhr/live bei Premiere) beim VfL Bochum den besten Liga-Start der Vereinsgeschichte ausbauen und zum 44. Mal seit dem Aufstieg 1979 die Tabelle anführen.
In Borussia Dortmund, Werder Bremen, Vize-Meister VfB Stuttgart sowie Titelverteidiger Bayern München am Sonntag beim Hamburger SV befinden sich vor dem vierten Spieltag allerdings gleich vier Mannschaften in Lauerstellung. "Punktlos" Eintracht gegen "Torlos" Hertha

Ungarn-Grand Prix: Silberpfeil-Duo bleibt zusammen - Trulli vor Ralf
Schumi optimistisch trotz Platz 9
Als "Kehrbesen" auf die 42 Grad heiße Piste: Michael Schumacher
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Budapest - Weltmeister Michael Schumacher versprühte trotz eines enttäuschenden neunten Trainingsplatzes in Budapest Optimismus pur. Im ersten Zeittraining für den Großen Preis von Ungarn am Sonntag (14.00 Uhr/live bei Premiere und RTL) war der Ferrari-Pilot als erster Starter ein Opfer der noch dreckigen Piste geworden und landete ungewohnt weit hinten, allerdings nur einen Platz hinter seinem schärfsten WM-Rivalen Juan Montoya (Kolumbien).
Seinem Bruder Ralf fehlten drei Tage nach dem Erfolg vor dem FIA-Schiedsgericht in Paris im Williams-BMW nur 55 Tausendstelsekunden auf die Bestzeit des überraschend starken Renault-Piloten Jarno Trulli (Italien). "Ich bin optmistisch, dass wir hier gewinnen können. Im Moment ist zwar noch offen, wo die Reise an diesem schweren Wochenende hingeht, aber es sieht nicht schlecht aus", erklärte Michael Schumacher im Glutofen Budapest. Ralf sieht letzte Chance auf den Titel

Schalke bekämpft Internet-Schwarzmarkt
Schalke 04 hat als erster Bundesliga-Verein dem modernen Schwarzhandel mit Eintrittskarten den Kampf angesagt. Geschäftsführer Peter Peters: "Wir haben nichts dagegen, wenn jemand ein Ticket, weil sein Freund verhindert war, mit fünf Prozent Aufschlag vor dem Stadion verkauft, um sein Spritgeld zu verdienen. Wir werden allerdings sauer, wenn Stehplatzkarten, die wir für acht Euro verkauft haben, im Internet für 40 Euro angeboten werden."
Das Problem: Bei keinem Verein sind die Tickets so knapp und gefragt wie bei den Königsblauen. Ein lukrativer Markt für Schwarzhändler - und die stehen nicht mehr vor den Stadiontoren, sondern verkaufen oder versteigern die knappe und begehrte Ware via Internet. Peters: "Wir haben mit dem Unternehmen ebay Kontakt aufgenommen. Die erklären uns, Versteigerungen seien doch ganz legal. Stimmt, aber nicht, wenn es um Betrug geht." Pseudo-Mitglieder sahnen ab

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