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So 24.08.2003

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Springreiter-EM: Goldquartett leistet wieder Schwerstarbeit

"Doppelnull muss schon sein"

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Die Sieger der Europameisterschaft der Springreiter, die drei Deutschen Ludger Beerbaum (l/ Platz zwei), Christian Ahlmann (M/ Platz eins) und Marcus Ehning (r/ Platz drei) auf dem Siegerpodest in Donaueschingen.

Donaueschingen - Statt eines Ruhetages war für die deutschen Goldreiter rund 16 Stunden nach dem Triumph in der Mannschaftswertung schon wieder Geldverdienen angesagt. Das Trio Otto Becker, Ludger Beerbaum und Marcus Ehning, das am Vortag mit Christian Ahlmann zu Team-Gold geritten war, machte den Sieg im mit 57.000 Euro dotierten Großen Preis von Donaueschingen unter sich aus.

In der Winning Round setzte sich Becker (Steinfeld) mit Lando fehlerfrei in 39,12 Sekunden durch und verwies die Kollegen auf die Plätze. Beerbaum (Riesenbeck) landete mit Gladdys (0/39,26) vor Ehning (0/39,62) mit Anka und verpasste damit nur knapp seinen vierten Riders-Tour-Sieg des Jahres. In der Jahreswertung, die mit 250.000 Euro dotiert ist, baute Beerbaum nach der sechsten von neun Stationen seine Führung mit 75 Punkten vor Ehning (42) aus.

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Der Zweitplatzierte bei den Europameisterschaften der Springreiter, der Deutsche Ludger Beerbaum, beim Sprung auf Goldfever.

Selbst Beerbaum lobte den Rivalen

"Das war heute hopp oder top. Paul Schockemöhle hat mir geholfen und mir gesagt, wo die Klippen stehen. Ich wusste ja auch, dass Marcus und Ludger noch hinter mir kommen. Es war heute nur ein Wimpernschlag, der den Ausschlag gegeben hat", sagte Becker. Selbst Beerbaum lobte den Rivalen: "Wir haben hier heute sehr guten, spannenden Sport geboten, und Otto hat den Sieg verdient." Mit einer knappen Wendung vor der zweifachen Kombination machte Becker die entscheidenden Hundertstelsekunden gut. Auch die Feier vom Vorabend war bereits verdaut. "Es war spät, beziehungsweise früh. Aber reiten konnten wir heute schon wieder", flachste Beerbaum.

Marcus Ehning startet von der Pole Position

Die beste Ausgangsposition hatte sich Teamkollege Marcus Ehning im Preis der Nationen und im Zeitspringen gesichert. Mit 4, 01 Punkten geht der 29 Jahre alte Team-Olympiasieger von Sydney von der Pole Position aus ins Rennen. "Die Ausgangslage ist gut. Ich hoffe, For Pleasure kann noch zweimal gut gehen", sagte Ehning. Schärfster Konkurrent ist völlig überraschend der erst 21-jährige Schweizer Steve Guerdat (4,54) mit Tepic La Silla. Der Bereiter im Stall des Niederländers Jan Tops überzeugte auch Beerbaum: "Was Steve hier mit einem Pferd, das er erst seit sieben Wochen hat, gezeigt hat, ist schon eine Sensation."

Christian Sachs, sid - Fotos: dpa


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Zuletzt geändert am 24. August 2003 18:20 von mwege

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