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Sa 20.09.2003

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Oktoberfest bei hochsommerlichen Temperaturen eröffnet

Nach drei Schlägen war "o'zapft"

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Mehrere Damen jubeln bei strahlender Sonne auf der Festkutschenpritsche einer Brauerei beim Einzug der Wiesnwirte auf die Münchner Theresienwiese. Rund sechs Millionen Besucher werden bis zum 5. Oktober erwartet.

München - Bei hochsommerlichen Temperaturen ist am Samstag das 170. Münchner Oktoberfest eröffnet worden. Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) brauchte für den Anstich drei Hammerschläge, bevor er mit dem traditionellen Ruf "O'zapft is" die erste Maß Wiesn-Bier traditionell an Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) ausschenkte.

Bei ihrem zehnten gemeinsamen Oktoberfest-Anstich tranken Ude und Stoiber auf eine "friedliche Wiesn". Das größte Volksfest der Welt dauert bis zum 5. Oktober. Erwartet werden über sechs Millionen Besucher. Um deren Sicherheit zu gewährleisten, sind rund 200 Polizisten im Einsatz, die Videoüberwachung wurde ausgeweitet.

Ude wirft Stoiber Wahlkampftöne vor

Unmittelbar vor dem Anzapfen kam es im "Schottenhamel"-Zelt zu Misstönen, als Ude dem Ministerpräsidenten vorwarf, beim Anstich Wahlkampf zu betreiben. Stoiber hatte auf die Frage eines Fernsehreporters bekannt, dass ihm der Wahlsonntag natürlich wichtiger sei als die Oktoberfest-Eröffnung. Denn schließlich gehe es bei der Landtagswahl um die Zukunft Bayerns, und deswegen wolle er im Freistaat weiter regieren. Ude erwiderte, dass "eigentlich" beim Anzapfen keine "Wahlparolen" verkündet werden.

Negativrekord mit 19 Schlägen

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Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) brauchte für den Anstich drei Hammerschläge, bevor er mit dem traditionellen Ruf "O'zapft is" die erste Maß Wiesn-Bier traditionell an Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) ausschenkte.

Vor einem Jahr hatte Ude fürs Anzapfen vier Schläge gebraucht. Sein Rekord aus dem Jahr 2000 liegt bei zwei Schlägen, nach dem "O'zapft is" fügte er jedoch noch einen "Sicherheitsschlag" hinzu. Im Jahr 2001 war das Fest wegen der Terroranschläge vom 11. September ohne Anstich eröffnet worden. Den absoluten Negativrekord hält der frühere Oberbürgermeister Thomas Wimmer, der 1950 sagenhafte 19 Schläge brauchte. Bei seinem ersten Wiesn-Auftritt 1993 brauchte Ude noch sieben Schläge. Weil er Linkshänder ist, musste damals kurzfristig das Podium umgebaut werden.

Keine Bierpreiserhöhung

Zum ersten Mal seit 34 Jahren gibt es keine Bierpreiserhöhung. Die teuerste Maß kostet heuer wie im vergangenen Jahr 6,80 Euro. Bei den Fahrgeschäften gibt es wie jedes Jahr spektakuläre Neuheiten, zum Beispiel den höchsten Freifallturm der Welt. Der "Power Tower" misst 66 Meter, und mit über 1200 PS werden die Fahrgäste nach oben und im freien Fall nach unten gerissen.

Im vergangenen Jahr strömten 5,9 Millionen Besucher aus der ganzen Welt zum Feiern und Schunkeln auf die Theresienwiese. Sie tranken 5,7 Millionen Liter Bier und verspeisten 440.000 Hendl, 152.000 Schweinswürstel und 87 Ochsen.

München nicht ausgebucht

Trotz des Besucheransturms aus aller Welt ist München derzeit nicht ausgebucht. Es gebe noch freie Hotelzimmer in allen Preisklassen, sagte der Sprecher des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes, Frank Ullrich John. Weil die Besucher immer wieder glaubten, die Stadt sei ausgebucht, würden sie gleich auf Hotels im Münchner Umland ausweichen, und in der Stadt selbst blieben Zimmer frei.

ddp - Fotos: dpa


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Zuletzt geändert am 20. September 2003 14:48 von aj

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