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Nach USA-Triumph: Schumi will vom WM-Titel noch nichts wissen

"Erstmal muss ich ins Ziel kommen"

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Der Dominator der Formel 1 hat´s allen gezeigt: Michael Schumacher nach der Zieldurchfahrt in Indianapolis.

Indianapolis - Nach dem Triumph von Indianapolis hat Michael Schumacher den sechsten WM-Titel praktisch in der Tasche. Das Saisonfinale am 12. Oktober in Suzuka dürfte für den Ferrari-Star zur längsten Ehrenrunde der Formel-1-Geschichte werden.

Ein einziger Punkt fehlt dem besten Rennfahrer der Gegenwart beim Betriebsfest in Fernost noch zur Krönung. Selbst Silberpfeil-Pilot Kimi Räikkönen zweifelt als einziger Rivale nicht daran, dass Schumacher den dazu erforderlichen achten Platz belegt.

Für 22 Runden war der Kerpener bereits in "Indy" alter und neuer Champion, dann fuhr "Iceman" Räikkönen noch auf Platz zwei vor und vertagte die WM-Entscheidung. Dagegen ist BMW-Williams-Pilot Juan Montoya (Kolumbien), als bisheriger WM-Zweiter schärfster "Schumi"-Jäger, nach dem enttäuschenden sechsten Rang auch rechnerisch aus dem Titelrennen.

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Schöner Erfolg für Heinz-Harald Frentzen: Mit dem dritten Platz stellte der Sauber-Pilot seine Klasse unter Beweis.

Keine guten Erinnerungen an 1998

"Natürlich ist meine Ausgangsposition sehr gut, viel besser hätte es nicht laufen können. Wir haben ein sehr zuverlässiges Auto und eine gute Bilanz in Japan", meinte der Titelverteidiger. Nach drei Ausfällen in den ersten drei Jahren seiner Karriere holte er seit 1994 auf einer seiner Lieblingsstrecken in Suzuka fünf Siege und drei zweite Plätze. Nur 1998 schied er aus, was ihn allerdings im WM-Duell mit Mika Häkkinen den Titel kostete. Deshalb will er nicht zu früh jubeln: "Man weiß ja nie, erstmal muss ich ins Ziel kommen." Schumacher will allerdings nicht auf Nummer sicher gehen und in Suzuka nur auf Platz fahren: "Ich greife an und will auch dieses Rennen gewinnen."

Entsprechend war die Party in Indianapolis nicht allzu lang. "Unsere Mechaniker müssen schon Vorbereitungen für Suzuka treffen und zusammenpacken. Es ist schade, dass wir nicht noch ein bisschen Spaß haben können. Aber der Zeitplan erlaubt das nicht, weil wir am Dienstag schon wieder testen", meinte Schumacher nach einem der vielleicht besten Rennen seiner Karriere, in dem er bei ständig wechselnden Wetterbedingungen von Startplatz sieben zu seinem 70. GP-Sieg fuhr.

Für 22 Runden bereits am Ziel aller Träume

"Nach meinem schlechten Qualifying hatte ich einen guten Start und war wieder im Rennen. Dann bin ich mit Trockenreifen im Regen zurückgefallen und wusste nicht, wie sich das Wetter entwickelt. Irgendwie war alles dabei", meinte Schumacher. Von der 33. bis zur 55. Runde war der Kerpener sogar am Ziel seiner Träume, als er erst auf Platz zwei lag und später führte, sein letzter Verfolger Kimi Räikkönen hinter den Sauber-Männern Heinz-Harald Frentzen und Nick Heidfeld aber nur Vierter war. "Ich habe natürlich gehofft, dass Heinz-Harald Zweiter bleibt, aber der Unterschied zu Kimi war zu groß."

"Iceman" Räikkönen hofft zwar noch auf seine Mini-Chance, für Mercedes-Sportchef Norbert Haug lässt sich Schumacher aber unter normalen Umständen den Titel nicht mehr nehmen: "Aber wir sind ein Team, das bis zum Schluss kämpfen kann. Immerhin ist Kimi der Einzige, der diese winzige Möglichkeit noch hat."

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Zuletzt geändert am 29. September 2003 13:57 von sab

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