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Di 30.09.2003

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zurückblättern  ... Eine schrecklich nette Familie

Regisseur schwitzte Blut und Wasser

Kein Wunder, dass Regisseur Fred Schepisi zu Drehbeginn Blut und Wasser schwitzte. "Nach einer Woche flüchtete sich Michael mit den Worten ""Oh, das ist zu viel Familie für mich" in seinen Trailer", verrät der australische Filmemacher in einem Interview. Doch damit war das Eis gebrochen und dann lief alles "ohne Streit, wirklich ganz angenehm" ab, versichert Schepisi.

Auf der Leinwand sind sie die Grombergs. Eine wohlhabende New Yorker Familie mit einem mürrischen Patriarchen (Kirk Douglas), der sich dank der Pflege seiner fürsorglichen Frau (Diana Douglas) von einem Schlaganfall wieder gut erholt hat. Sohn Alex (Michael Douglas) steckt in der Midlife-Krise und ist von seiner Gattin genervt. Enkel Asher (Cameron Douglas) vertreibt sich die College-Langeweile mit Drogen und Freundinnen. "Natürlich denken viele Zuschauer, dass wir uns selbst spielen", meint Michael Douglas und weist jede Ähnlichkeit mit dem Grombergs energisch zurück.

Vater und Sohn geraten ständig aneinander

Doch Kirk Douglas sieht das etwas gelassener. "Jede Familie ist gestört und jede Familie hat Probleme. Die Söhne machen immer etwas anderes und Väter wie Michael haben eine Menge Sorgen, wie er sie mit Cameron hat...",meint der Großvater. Cameron, der Ende der neunziger Jahre mit Kokain erwischt wurde, ist der einzige Sohn aus Michaels Ehe mit Diandra, die nach 22 Jahren und wiederholten Trennungsversuchen endgültig scheiterte. Seit 2000 ist der zweifache Oscar-Gewinner mit der Schauspielerin Catherine Zeta-Jones verheiratet und inzwischen zweifacher neuer Vater.

Auf der Leinwand geraten der störrische Patriarch und sein gestresster Sohn ständig aneinander. Im richtigen Leben hat sich Michael nach eigenen Angaben längst aus dem Schatten seines berühmten Vaters befreit. Ein trauriger Anlass - ein schwerer Schlaganfall, der in den 90er Jahren Kirk Douglas vorübergehend lähmte, brachte die Familie näher zusammen. Sein früher schnell aufbrausender Vater sei dadurch freundlicher, liebenswürdiger und viel entspannter geworden, meint Michael.

Nur bescheidener Erfolg in den USA

Vielleicht hätte der Tragikomödie etwas weniger Harmonie und etwas mehr Familien-Zoff auf dem Set gut getan. Einige Kritiker beklagten das Fehlen von Spannung und fesselnden Höhepunkten. Auch das geballte Douglas-Staraufgebot schaffte es nicht, viele Zuschauer anzulocken. "Es bleibt in der Familie" spielte an den US-Kinokassen im Frühjahr nur knapp 8 Millionen Dollar ein. Dafür hat Regisseur Schepisi für den Douglas-Clan nur lobende Worte übrig: "Mit so viel Familie, unter derart intensiven Umständen, über einen so langen Zeitraum - da hätte man doch wirklich einige Streitereien erwartet, aber es fiel nicht ein falsches Wort.".

Barbara Munker, dpa


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Zuletzt geändert am 30. September 2003 13:11 von to

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