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"Junge Wilde" lieferten eine herausragende Leistung ab

Der Ungar Imre Szabics (50.) und Nationalspieler Kevin Kuranyi (52.) machten den Sieg gegen den 15-maligen englischen Meister mit einem Doppelschlag kurz nach der Pause perfekt, "ManU"-Torjäger Ruud van Nistelrooy (67.) konnte mit seinem 31. Champions-League-Treffer nur noch verkürzen. VfB-Abwehrspieler Fernando Meira hätte den Sieg noch höher gestalten könne, doch der Portugiese scheiterte in der 79. Minute vom Elfmeterpunkt.

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Einen Strafstoß verwandelte Ruud van Nistelrooy sicher zum 2:1.

Vor 50.348 Zuschauern im ausverkauften Gottlieb-Daimler-Stadion lieferten die "jungen Wilden" des VfB eine herausragende Leistung ab. Hatte der VfB zum Auftakt bei den Glasgow Rangers (1:2) noch Lehrgeld zahlen müssen, so war von einem Klassenunterschied gegen den Champions-League-Sieger von 1999 nichts mehr zu sehen. Die Stuttgarter setzten "ManU" vor allem im zweiten Durchgang gehörig unter Druck und bestätigten ihre starken Leistungen in der Bundesliga. Bereits im ersten Durchgang wäre eine Stuttgarter Führung verdient gewesen. So scheiterte Kuranyi, als er völlig freistehend einen Kopfball aus zwölf Metern über das Tor von United-Keeper Tim Howard setzte (23.).

Hildebrand stieß Ronaldo um

Kurz nach dem Seitenwechsel überschlugen sich dann die Ereignisse. Rettete in der 47. Minute nach Paul Scholes für seinen indisponierten Keeper Howard auf der Linie, so kam drei Minuten später jede Hilfe zu spät. Nach einem Stellungsfehler der Gästeabwehr schnappte sich der Ungar Imre Szabics den Ball und sorgte mit einem Schlenzer aus 20 Metern für die Führung der Stuttgarter. Nur zwei Minuten später erhöhte Nationalstürmer Kevin Kuranyi nach Zuspiel von Szabics mit seinem zweiten Treffer in der Königsklasse auf 2:0.

Spannung kam Mitte der zweiten Halbzeit wieder auf, als VfB-Keeper Timo Hildebrand, der in der Bundesliga seit 735 Minuten ohne Gegentor ist, Ronaldo im Strafraum umstieß. Den fälligen Strafstoß verwandelte van Nistelrooy sicher. Ansonsten war vom niederländischen Angreifer, wie von Magath vorhergesagt, nicht viel zu sehen.

Magath vertraute auf bewährtes Team

Magath vertraute im zweiten Champions-League-Spiel der gleichen Anfangsformation wie beim überzeugenden 3:0-Sieg bei 1860 München. Auf der Gegenseite konnte Teammanager Sir Alex Ferguson, der in den vergangenen Tagen vom Vorstand des 15-maligen englischen Meisters einen finanziell aufgebesserten Vertrag mit einen Jahreseinkommen von 5,3 Millionen Euro angeboten bekommen hatte, erstmals seit Monaten wieder auf den zuletzt an der Leiste operierten englischen Nationalspieler Scholes zurückgreifen. Der Mittelfeldspieler setzte aber zunächst kaum Akzente.

Bei den Stuttgartern verdienten sich Torschütze Kuranyi und Jurica Vranjes die Bestnoten. Auf Seiten der Engländer wussten Flügelspieler Ryan Giggs und Ronaldo zu gefallen.

sid - Fotos: dpa

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Zuletzt geändert am 1. Oktober 2003 22:48 von aj

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