[an error occurred while processing this directive]
IVWPixel Zählpixel

  Ticker    Tabellen    Sportfoto    Übersicht 

Home     Kontakt     Site Map  

[?] [?]

Raus mit Applaus: Top-Leistung in USA hilft Sauber-Duo nur bedingt

Frentzen und Heidfeld auf Jobsuche

Anklicken zum Vergrößern
Abschied aus der Formel 1?: Heinz-Harald Frentzen und Nick Heidfeld stehen vor einer ungewissen Zukunft.

Indianapolis - Raus mit Applaus: Kaum hatten Heinz-Harald Frentzen und Nick Heidfeld dem Sauber-Rennstall in Indianapolis mit den Plätzen drei und fünf den Dollar-Tresor geöffnet, kam für das "Team Mönchengladbach" das endgültige Aus.

Teamchef Peter Sauber bestätigte, dass der 26-jährige Heidfeld für die Formel-1-Saison 2004 keinen neuen Vertrag erhält und künftig wie sein zehn Jahre älterer Kollege Frentzen arbeitslos ist. Damit heißt es für das deutsche Duo beim Saisonfinale am 12. Oktober in Japan erstmal: Letzte Ausfahrt Suzuka.

"HHF" liebäugelt mit DTM-Cockpit

Jordan-Pilot Giancarlo Fisichella (Italien) ersetzt Frentzen, für Heidfeld kommt Felipe Massa (Brasilien). "Massa steht eigentlich schon fest, die Bekanntgabe ist nur eine Zeitfrage", meinte Sauber. "HHF" wird möglicherweise für Mercedes oder Opel in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) fahren oder seinen Helm ganz an den Nagel hängen. "Quick Nick" hofft noch auf ein Formel-1-Cockpit bei Jaguar, Jordan oder BAR.

"Der Abschied von den Beiden fällt mir schwer. Aber es ist mir lieber, wenn sie sich mit einem so tollen Resultat verabschieden", sagte Sauber. Überrascht hat Frentzen und Heidfeld dieser Schritt nicht, denn beide schauen sich schon seit geraumer Zeit nach einem neuen Arbeitsplatz um - bislang ohne Erfolg.

Auf einen Schlag dem Team zu Millionen verholfen

Dass sie ihren Job verstehen, zeigten die beiden Sauber-Männer in Indianapolis. Unter schwierigsten Bedingungen fuhren sie absolut fehlerlos und bescherten ihrem Team den erfolgreichsten Tag seiner Geschichte. "Wir haben noch nie zehn Punkte bei einem Rennen geholt", meinte Sauber: "Das ist für uns wie vorgezogene Weihnachten."

Auf einen Schlag machten Frentzen und Heidfeld aus 9 WM-Punkten 19 und katapultierten das Team in der Konstrukteurs-WM vom neunten auf den fünften Platz. "Das bringt Sauber Millionen ein", erklärte Frentzen, der durch die richtige Reifenwahl sein bestes Resultat seit drei Jahren verbuchte, als er ebenfalls in Indy den dritten Rang belegt hatte: "Das Timing war perfekt, alles hat gepasst."

Von Thomas Straka, sid - Foto: dpa

[?]
Zum SeitenanfangZum Seitenanfang

 Suche in RZ-Online

 RZ

Web


[?]

Zuletzt geändert am 2. Oktober 2003 14:26 von sab

» Artikel druckenDruckversion
» Artikel empfehlen
» Schriftgröße einstellen
» Impressum