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Showdown in der EM-Quali: Völler trotz Personalnot optimistisch

Mit dem letzten Aufgebot gegen Island

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Sorgen über Sorgen: Rudi Völler muss einmal mehr auf zahlreiche Leistungsträger verzichten.

Frankfurt/Main - Mit dem fast schon "letzten Aufgebot" will sich Vize-Weltmeister Deutschland das direkte Ticket für die Euro 2004 in Portugal sichern.

DFB-Teamchef Rudi Völler fehlen im entscheidenden EM-Qualifikationsspiel am 11. Oktober (17 Uhr/ZDF) in Hamburg gegen Island gleich zehn Akteure. Völler berief insgesamt 18 Spieler in den Kader der deutschen Fußball-Nationalelf, darunter erstmals seit über einem Jahr auch Mittelfeldspieler Fabian Ernst von Werder Bremen.

Doch trotz der erneuten Personalnot ist Völler optimistisch, dass die DFB-Auswahl den nötigen Punkt holen wird, um sich direkt für die EM-Endrunde (12. Juni bis 4. Juli 2004) zu qualifizieren. "Keiner wird uns von unserem Weg abbringen. Wir wissen, wie wir aufzutreten haben. Ich bin überzeugt, dass wir es schaffen", sagte der Teamchef ungeachtet aller Sorgen.

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Über Bremen zurück in die Nationalelf: Fabian Ernst.

"Entwicklung von Ernst geht nach oben"

Von den Problemen profitiert der 24 Jahre alte Ernst, der sein letztes von insgesamt zwei Länderspielen am 21. August 2002 in Bulgarien (2:2) absolviert hatte. "Er hat zuletzt im Sog der überragenden Bremer Manschaftsleistung auch individuell sehr gute Leistungen gebracht. Seine Entwicklung geht weiter nach oben", begründete Völler die Berufung des Mittelfeldspielers.

Ernst freute das Lob des Teamchefs: "Dies ist die erste Berücksichtigung, die in erster Linie auf Grund meiner Leistungen zustande kommt und nicht durch Verletzungspech anderer. Außerdem war ich bisher nur für Freundschaftsspiele berücksichtigt."

Einsatz von Ballack noch nicht sicher

Beim letzten Gruppenspiel in der EM-Qualifikation fehlen neben den schon längere Zeit verletzten Akteuren Dietmar Hamann, Christian Ziege, Torsten Frings, Jörg Böhme, Paul Freier und Christoph Metzelder auch noch Jens Jeremies (Sehnenreizung im Knie), Sebastian Deisler (Trainingsrückstand nach Muskelfaserriss) und Tobias Rau (Muskelfasreriss). Zudem befindet sich Jens Nowotny nach seinem Kreuzbandriss noch in der Aufbauphase.

Angeführt wird die DFB-Elf von Kapitän Oliver Kahn und Spielmacher Michael Ballack. Dessen Einsatz sei trotz einer Kapselverletzung am linken Sprunggelenk nicht in Gefahr, berichtete Völler nach einem Gespräch mit Mannschaftsarzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. Eine Nachnominierung von Deisler, der erst in dieser Woche das Training wieder aufgenommen hat, schloss Völler aus. Er wolle kein Risiko eingehen.

Ein Punkt reicht für direkte Qualifikation

Nur zwei Spieler vom FC Bayern - dafür stehen in Arne Friedrich, Michael Hartmann, Marko Rehmer und Fredi Bobic gleich vier Spieler vom krisengeplagten Bundesligisten Hertha BSC Berlin im DFB-Aufgebot. Im Angriff gab Völler Kevin Kuranyi nach seinem zuletzt starken Länderspiel gegen die Schotten (2:1) erneut den Vorzug vor Benjamin Lauth von 1860 München. Zudem steht der Leverkusener Oliver Neuville, der gegen Schottland kurzfristig ausgefallen war, wieder zur Verfügung.

Der dreimalige Welt- und Europameister Deutschland benötigt im abschließenden Gruppenspiel in der bereits ausverkauften AOL-Arena in Hamburg gegen Island einen Punkt, um die direkte Qualifikation zu schaffen. Bei einer deutschen Niederlage hätte Island das EM-Ticket gelöst, Deutschland müsste im November /(15./16. und 18. /19.) in die Playoff-Spiele der zehn Gruppenzweiten. Für Völler ist dies jedoch kein Thema.

Doch trotz seiner Zuversicht forderte der Teamchef nach seiner Wutrede von Island am Donnerstag erneut mehr Wertschätzung für den Gegner ein: "Meine Grundaussage ist immer, dass man mehr Respekt vor den kleinen Nationen haben muss. Der hat zuletzt gefehlt." Island sei wie eine Reihe anderer Nationalteams viel stärker als noch vor zehn Jahren.

Von Ulrike Weinrich, sid - Foto: dpa


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Zuletzt geändert am 2. Oktober 2003 13:55 von sab

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