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Nordkorea bereitet Brennstäbe für Atomwaffenbau auf

"Verstärkung der nuklearen Abschreckung"

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Seoul - Nordkorea hat nach eigenen Angaben 8000 für den Bau von Atomwaffen notwendige Nuklearbrennstäbe wiederaufbereitet.

Überdies werde Nordkorea weitere Brennstäbe aus dem Atomreaktor Yongbyon aufbereiten, wenn es dies für notwendig erachte, erklärte ein Sprecher des nordkoreanischen Außenministeriums am Donnerstag nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur KCNA.

"Friedliche Zwecke"

Der Sprecher betonte, die "Nuklearaktivitäten" Nordkoreas dienten "friedlichen Zwecken". Allerdings deutete er an, dass aus den Brennstäben gewonnenes Plutonium bereits zur Herstellung von Atomwaffen eingesetzt werde: Bei der Nutzung des Plutoniums habe es eine "Umstellung in Richtung einer Verstärkung der nuklearen Abschreckung" gegeben, hieß es dazu in der Erklärung.

Plutonium für sechs weitere Atombomben

Nordkorea hatte vor zwei Tagen bereits signalisiert, es werde aus den Sechser-Gesprächen zur Beendigung seines umstrittenen Atomprogrammes aussteigen. Zugleich kündigte es Maßnahmen zum "regelmäßigen Ausbau seiner atomaren Abschreckung" an. Nach Angaben der US-Regierung verfügt das kommunistische Land bereits über ein oder zwei Atomwaffen. Mit den 8000 Brennstäben könnte Nordkorea nach US-Einschätzung genügend Plutonium für sechs weitere Atombomben produzieren.

Internationale Zusammenarbeit abgebrochen

Eine unabhängige Überprüfung der Nuklearaktivitäten in Nordkorea ist nicht möglich, seitdem das Land Ende des vergangenen Jahres die Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) abgebrochen hatte. Nordkorea hatte nach US-Angaben bei Gesprächen im April zugegeben, bereits über Nuklearwaffen zu verfügen.

Die jüngste Erklärung aus Nordkorea erfolgte vor dem Hintergrund der Bemühungen der USA, Chinas und anderer Länder um eine Fortsetzung der Gespräche über den Atomkonflikt. Die erste Sechser-Runde, an der auch Südkorea, Japan und Russland teilnahmen, war Ende August in Peking ergebnislos geblieben. Die USA verlangen von Nordkorea die überprüfbare Einstellung des Atomprogramms. Einen bilateralen Nichtangriffspakt, wie ihn Pjöngjang fordert, lehnt Washington ab.

AFP, dpa

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Zuletzt geändert am 2. Oktober 2003 16:05 von aj

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