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zurückblättern  ... Bundesliga: Stuttgart selbstbewusst, Bayern blasen zum Angriff

Die Partie des Spitzenreiters gegen das Schlusslicht verspricht in jedem Fall viel Spannung. Nicht nur, weil VfB-Keeper Timo Hildebrand lediglich noch 68 Minuten ohne Gegentor fehlen, um den von Oliver Kahn aufgestellten Rekord (802 Minuten) zu übertreffen: Sollten die Schwaben erstmals seit dem 8. September 1996 wieder zu Hause gegen den Angstgegner aus der Domstadt gewinnen, gilt die Entlassung von Kölns Trainer Friedhelm Funkel als höchstwahrscheinlich. Als Favoriten für die Nachfolge sind schon jetzt der Schweizer Marcel Koller und Klaus Toppmöller im Gespräch.

Hitzfeld: "Wir dürfen nicht locker lassen"

Während Stuttgarts ärgste Konkurrenten Werder Bremen (gegen Wolfsburg) und Bayer Leverkusen (gegen Hansa Rostock) erst am Sonntag antreten müssen, bläst Bayern München vor dem Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin zum Angriff auf die Spitze. "Es ist ganz klar, dass der FC Bayern deutscher Meister werden muss. Wir dürfen nicht locker lassen und nicht den Kontakt zum VfB Stuttgart verlieren", lautet die Anweisung von Trainer Ottmar Hitzfeld.

Zwar bangt der Coach noch um den Einsatz von Michael Ballack (Spunggelenks-Schmerzen), alles andere als ein Sieg wäre jedoch eine Überraschung: Zuletzt triumphierte Hertha am 29. Oktober 1977 bei den Bayern. "Wir fahren da nicht hin, um zu gewinnen. Das wäre vermessen", erklärte bereits Berlins Manager Dieter Hoeneß vor dem Prestigeduell mit seinem großen Bruder und Amtskollegen Uli. Der zuletzt glücklose Hertha-Trainer Huub Stevens dürfte daher auch bei einer Niederlage vorerst nicht zur Disposition stehen.

BVB will in Frankfurt "Auswärtsfluch" besiegen

Hannover 96 beschäftigt sich vor der Partie gegen Schalke 04 immer noch mit dem dubiosen Abgang seines Offensiv-Stars Jan Simak, der wegen eines chronischen Erschöpfungssyndroms auf unbestimmte Zeit krankgeschrieben ist. "Wir haben keinen, der ihn gleichwertig ersetzen kann", stöhnt 96-Coach Ralf Rangnick. Doch auch die "Königsblauen" haben ihre Sorgen. Nach einem verpatzten Saisonstart mit nur sieben Punkten aus sieben Spielen bezeichnet Trainer Jupp Heynckes die derzeitige Situation selbst als "ganz prekär" - und fordert trotz acht ausfallender Leistungsträger: "Wir müssen wachsam sein, sonst wird es gefährlich."

Erzrivale Borussia Dortmund will derweil unbedingt den Anschluss an die Spitzengruppe halten und bei Eintracht Frankfurt endlich seinen "Auswärtsfluch" besiegen: Die Mannschaft von Matthias Sammer, die immer noch auf elf Leistungsträger verletzungsbedingt verzichten muss, gewann zuletzt am 14. Dezember 2002 auf fremdem Platz durch ein 4:0 beim späteren Absteiger Energie Cottbus. "Wir dürfen trotz der vielen Verletzten nicht so viel Boden verlieren und müssen auch mal wieder auswärts gewinnen", meinte Sammer. Mit Spannung wird auch das Wiedersehen des Ex-Dortmunders Andreas Möller mit seinem alten Arbeitgeber erwartet.

Der Hamburger SV will unterdessen mit einem Sieg über Borussia Mönchengladbach den Sprung aus dem Tabellenkeller schaffen. Die "Fohlen" müssen auf ihren verletzten Torjäger Arie van Lent verzichten, der bei der Premiere von Trainer Holger Fach am vergangenen Wochenende gegen Bochum (2:2) gleich zweimal erfolgreich war. Zum Vergleich der Tabellennachbarn kommt es derweil zwischen dem SC Freiburg und 1860 München sowie zwischen dem VfL Bochum und dem 1. FC Kaiserslautern.

Von Christian Pfennig, sid - Foto: dpa

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Zuletzt geändert am 3. Oktober 2003 14:18 von sab

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