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zurückblättern  ... Jan Ullrichs Rückkehr zu Telekom perfekt

"Den Ausschlag haben ausschließlich die sportlichen Rahmenbedingungen gegeben", ließ Ullrich über eine offizielle Mitteilung seines künftigen Arbeitgebers verlauten.

Keine offizielle Funktion für Pevenage

Der Wahl-Schweizer wechselt gemeinsam mit seinen Helfern Tobias Steinhauser (Scheidegg) und Andre Korff (Forchheim) von Bianchi zu seinem alten Team. Sein sportlicher Berater Rudy Pevenage, der Ende 2002 im Streit von Telekom geschieden und Ullrich gefolgt war, fungiert zukünftig als Angestellter des fünfmaligen Tour-Zweiten und bekleidet im Rennstall keine offizielle Funktion.

"Die Entscheidung ist Jan nicht leicht gefallen, denn Bianchi hat sich bis zuletzt um eine Lösung für die kommende Saison bemüht. Aber letztlich musste er die Entscheidung aus rein sportlichen Gründen so treffen", sagte Strohband, dem in den vergangenen Wochen mehrere Angebote für seinen Schützling vorgelegen hatten.

Team Bianchi hatte vergeblich Co-Sponsor gesucht

Das Team Bianchi, das nach dem Ende des Coast-Rennstalls Ende Mai gegründet worden war und die Mannschaft um Ullrich für die laufende Saison übernommen hatte, hatte vergeblich auf einen finanzkräftigen Co-Sponsor gehofft. Mit dem bisherigen Budget konnte der italienische Fahrrad-Hersteller der Fortbestand eines Weltklasse-Rennstalls nicht garantieren.

Ullrichs Wechsel in seinen alten Stall drohte allerdings bis zuletzt, am "Problem Pevenage" zu scheitern. Nachdem die Differenzen zwischen Telekom-Teamchef Walter Godefroot sowie seinem belgischen Landsmann und langjährigen Wegbegleiter nicht ausgeräumt werden konnten, verständigte man sich nun darauf, dass Pevenage künftig als Ullrichs Angestellter und ohne offizielle Funktion bei T-Mobile fungieren kann.

Gehalt soll bei 2,5 Millionen Euro liegen

"Ich hoffe, Rudy wird dieses Angebot annehmen", erklärte Ullrich, der von 1995 bis zur Trennung nach seiner Doping-Sperre Mitte 2002 fast sieben Jahre im Magenta-Trikot gefahren war. Der neue Vertrag soll nach unbestätigten Informationen für drei Jahre gelten und dem gebürtigen Rostocker rund 2,5 Millionen Euro per anno einbringen.

Von Oliver Görz und Martin Haas, sid - Foto: Archiv


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Zuletzt geändert am 4. Oktober 2003 16:27 von sab

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