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zurückblättern  ... Heimfahrt von Oktoberfest endet im Krankenhaus

21 Jugendliche wurden ebenso wie der 65 Jahre alte Busfahrer mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. Zwei jugendliche Insassen wurden laut Polizei noch an der Unfallstelle von Angehörigen abgeholt - über die Schwere ihrer Verletzungen war zunächst nichts bekannt. Der Bus kam aus München, wo die 15 bis 19 Jahre alten Touristen aus dem Raum Bad Sobernheim (Kreis Bad Kreuznach) das Oktoberfest besucht hatten.

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Rettungskräfte am Unfallort: Die verletzten Jugendlichen und der Busfahrer wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Kein Verletzter in Lebensgefahr

Von den Schwerverletzten schwebte laut Polizei keiner in Lebensgefahr. Die Insassen hätten noch Glück im Unglück gehabt, sagte der Leiter der Autobahnpolizei Gau-Bickelheim, Bernd Gemünde. "Der Bus hat sich gottlob nicht überschlagen."

Nach Gemündes Angaben erlitt ein Großteil der Passagiere Schnittverletzungen. Sie stammten von zerbrochenen Scheiben und Gläsern, die als Souvenirs auf dem Oktoberfest gekauft worden waren. Zudem hätten die Rettungskräfte viele Knochenbrüche behandeln müssen. Der 65 Jahre alte Fahrer musste von der Feuerwehr gerettet werden und war zunächst nicht vernehmungsfähig. "Die Unfallursache ist gänzlich ungeklärt", sagte Gemünde. "Das wird auch noch einige Tage dauern."

Insassen im Schlaf überrascht

Nach Darstellung der Polizei hatte das Unglück die meisten jungen Fahrgäste im Schlaf überrascht - kurz vor dem nahen Zuhause, denn Bad Sobernheim liegt nur etwa 25 Kilometer von der Unglücksstelle entfernt.

Am Unglücksort an der Autobahn Ludwigshafen-Koblenz zeugten am Samstagvormittag einige umgeknickte Bäume, ein abgebrochener Seitenspiegel und ein Schweinwerfer von dem Unfall. Der einstöckige weiße Bus mit der Aufschrift "Party Bus" war auf der Höhe des Winzerdorfs Zotzenheim von der A 61 abgekommen. Um den Bus herum hätten Bierflaschen gelegen, berichtete ein Augenzeuge.

Die Rettungskräfte bauten vor Ort Zelte auf, um die Opfer zu versorgen. Verletzte wurden auf Tragen weggebracht und in umliegende Krankenhäuser gefahren. Der Bus, dessen Frontseite stark eingedrückt war, wurde von einem Abschleppwagen abtransportiert.

dpa - Foto: dpa


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Zuletzt geändert am 4. Oktober 2003 15:00 von sab

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