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zurückblättern  ... Von Spaghetti-Nudeln und einem Buch

Gottschalk brachte dabei die Beamtenstadt mit seiner Stadtwette gleich ordentlich auf Trab: Am Ende der Sendung sollten alle Rathaus-Mitarbeiter für einen "Serviceabend" an ihren Arbeitsplätzen sein. Und so kam es auch.

Von einer ganz anderen Arbeit - ein Buch zu schreiben - sprach Musikproduzent Dieter Bohlen. Auf die Frage, warum er das tue, sagte er: "Natürlich verdiene ich unheimlich gerne Geld und ich hoffe, dass das jeder in Deutschland tut, dann haben wir nämlich keine Sorgen mehr, dann haben wir keine Arbeitslosen mehr und ´ne super Finanzsituation." Damit erntete der Popmillionär die einzigen Buhrufe des Abends in der "dm-arena" der Neuen Messe Karlsruhe. Den Auslieferungsstopp für sein zweites Buch "Hinter den Kulissen" nahm Bohlen gelassen: "Das ist alles Pillepalle."

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Anatomie-Ass: Florine Wipfli, 13-jährige Schülerin aus dem schweizerischen Flüelen, erkannte die Knochen eines Skeletts allein durch Tasten

"No Angels" machten in Harmonie

Gottschalk fragte auch Bohlens Partnerin Estefania Küster, ob sie damit rechne, dass er auch über sie ein Buch schreibt, wenn sie "nach drei Jahren unten durch" sei. Da gebe es nichts Schlechtes zu erzählen, sagte Estefania, worauf Gottschalk konterte: "Vielleicht fällt ihm ja noch was ein?" Die bei der TV-Show vollzählig vereinte Girlgroup "No Angels" machte jedenfalls in Harmonie: Die angekündigte Trennung erfolge "nicht im Streit".

Unumstritten waren die Wetten. "Wettkönig" wurde Bernhard Göbel, Professor für Bodenkunde an der landwirtschaftlichen Fachhochschule im mittelfränkischen Driesdorf. Der 39-Jährige schaffte es zusammen mit zwei Kumpels, eine ungekochte Spaghetti-Nudel zwischen zwei Traktoren einzuklemmen, acht Meter weit zu transportieren und dann in einen Kochtopf mit brodelnder Tomatensoße fallen zu lassen.

Zwei Äpfel entgingen Spaltung

Florine Wipfli, 13-jährige Schülerin aus dem schweizerischen Flüelen erkannte die Knochen eines Skeletts allein durch Tasten. Nicht erfolgreich war hingegen der Versuch eines Wettkandidaten, mit einem in der Luft stehenden Modellflugzeug 20 Luftballons zu zerpiksen. Auch das Vorhaben des Karlsruhers Kaufmanns Aydin Demir, nur mit Daumen und Zeigefinger in einer Minute zehn Äpfel in zwei Teile zu spalten, scheiterte.

Wettpate war hier Rudi Carell, der nach eigenen Angaben seit dem 17. Januar 1953 im Showgeschäft ist und in Karlsruhe vor dem Publikum auf die Knie fiel. Er erklärte die Gemeinsamkeit zwischen Holländern und Baden-Württembergern so: "Wir können alles außer Hochdeutsch." Schauspieler Jürgen Prochnow, der seinen neuen Film "Baltic Storm" über Untergang der Fähre Estonia vorstellte, kündigte an, erstmals seit zwölf Jahren wieder Theater spielen zu wollen.

Faye Dunaway sang "O Tannenbaum"

Nur äußerst kurzfristig war es Gottschalk gelungen, die beiden Schauspielerinnen Faye Dunaway und Andie Mac Dowell in die Sendung zu holen. Nachdem Hollywood-Star Will Smith abgesagt hatte, habe er die beiden weiblichen Stars "mit Alkohol hier reingequatscht", sagte Gottschalk. Er habe ihnen einfach erzählt, dass Karlsruhe nicht weit vom Oktoberfest in München entfernt sei. Die 62-jährige Dunaway ("Chinatown") offenbarte, dass sie im Alter von zehn Jahren in Mannheim gewohnt habe. Den Text von "O Tannenbaum" hatte sie gleich mit dabei.

Mac Dowell ("Sex, Lügen und Video") erzählte von einem Erlebnis in einer gemischten Sauna in Berlin, wo zur Verwunderung der prüden Amerikanerin Männer und Frauen nackt waren. Sie verriet auch, dass ihr viele Leute sagten, sie sehe aus "wie Andie Mac Dowell. Und wenn ich manchmal sage, wer ich bin, glauben die mir es nicht!"

Halmichs Dekolleté lenkte Gottschalk ab

Im Showteil der 143. Folge von "Wetten, dass..?" waren der italienische Schmusesänger Eros Ramazotti, die kanadische Band "Nickelback", das von Elton John komponierte Musical "Aida" und der schwarze Soulsänger Seal zu hören. VfB-Stuttgart-Trainer Felix Magath wurde kurz als "Winner" präsentiert, und die Box-Weltmeister Sven Ottke und Regina Halmich - bei deren tiefem Dekolleté sich Gottschalk "etwas abgelenkt" zeigte - moderierten die Stadtwette im Rathaus. Dorthin kam der Entertainer dann nach der Sendung. Sein Ziel: Das Büro der Frauenbeauftragten. Gottschalk: "Es gibt so viele Dinge, die ich Frauen fragen möchte.".

Von Norbert Demuth, ddp - Fotos: dpa


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Zuletzt geändert am 5. Oktober 2003 13:29 von sab

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