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zurückblättern  ... Muskelmann im "Marsch auf Sacramento"

Tausende Anhänger und zahlreiche Schaulustige hörten sich die Parolen des Muskelmannes an. "Ob du ein Demokrat oder ein Republikaner bist, ich brauche deine Hilfe!", rief Schwarzenegger ihnen zu. "Wenn du noch nie gewählt hast, ich brauche deine Hilfe!".

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Auf Stimmenfang im Burger-Laden: Arnold Schwarzenegger.

Weitere Sex-Vorwürfe

Unterdessen hat die "Los Angeles Times" weitere Vorwürfe der sexuellen Belästigung von Frauen gegen den Kandidaten Arnold Schwarzenegger veröffentlicht. Dieser wirft dem Blatt vor, gemeinsam mit dem Amtsinhaber Gray Davis eine politische Schmutzkampagne gegen ihn zu führen.

Die Zeitung berichtete, der Hollywood-Star habe in den vergangenen Jahrzehnten mindestens 15 Frauen unsittlich berührt, ein Fall liege erst wenige Jahre zurück. Das Blatt zitierte drei von vier Frauen mit Namen, die sich erst am Samstag zu Wort gemeldet hätten. Darunter war eine Frau, der Schwarzenegger im Jahr 2000 einen Klaps auf das Gesäß gegeben haben soll. Eine andere berichtete, Schwarzenegger sei ihr in ein Badezimmer gefolgt und habe ihre Brust begrapscht.

"Manchmal wie ein Rowdy benommen"

Der vor der Wahl am Dienstag in Umfragen deutlich führende Schwarzenegger sieht sich seit Tagen schweren Vorwürfen ausgesetzt. Wegen der Vorwürfe von sexueller Belästigung haben Frauengruppen inzwischen eine TV-Kampagne gegen ihn gestartet. Schwarzenegger hatte am Donnerstag auf die Vorwürfe von Frauen mit der Entschuldigung reagiert: "Ich habe mich manchmal daneben benommen, und es ist wahr, dass ich bei Dreharbeiten ein Rowdy war." Sein Verhalten sei damals spielerisch gemeint gewesen, doch er habe inzwischen eingesehen, dass er damit Menschen verletzt habe.

Proteste gegen "Los Angeles Times"

Die "Los Angeles Times" sieht sich inzwischen wegen ihrer Berichterstattung über Schwarzenegger Protesten von Lesern ausgesetzt. Das Blatt berichtete am Sonntag, rund 1000 Leser hätten ihr Abonnement gekündigt. Zudem sei eine Flut von Briefen und Anrufen verärgerter Leser eingegangen.

Trotz der jüngsten Vorwürfe und angeblicher Nazi-Sympathien liegt Schwarzenegger in einer Umfrage des US-Fernsehsenders NBC mit 37 Prozent Zustimmung klar vor seinem schärfsten Konkurrenten, dem demokratischen Vize-Gouverneur Cruz Bustamante, der demnach am Dienstag mit 29 Prozent der Wählerstimmen rechnen kann. 16 Prozent der Wähler waren noch unentschlossen. 54 Prozent der Befragten sprachen sich zudem für eine Abwahl des demokratischen Amtsinhabers Gray Davis aus.

AFP, Reuters - Foto: dpa

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Zuletzt geändert am 6. Oktober 2003 10:10 von sab

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