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Arbeitslose demonstrieren vor Bohlens Wohnhaus

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Hamburg - Eine kleine Gruppe Arbeitsloser hat vor dem Wohnhaus von Musikproduzent Dieter Bohlen gegen die Diffamierung von Arbeitslosen und Sozialhilfeempfängern demonstriert.

Während Bohlen sein Buch "Hinter den Kulissen" bei der Frankfurter Buchmesse vorstellte, forderten die Demonstranten in Tötensen bei Hamburg auf ihren Transparenten: "Schluss mit der Hetze gegen Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger".

"Er sollte in der Öffentlichkeit lieber schweigen"

Die Hamburger Gruppe "Mehr Mut gegen Oben - Initiative gegen soziale Ausgrenzung" hatte zu der Demo aufgerufen, um damit gegen Bohlens Äußerungen in der Fernsehsendung "Wetten, dass..?" zu protestieren. Bohlen war in Thomas Gottschalks Show ausgebuht worden für seine Bemerkung: "Natürlich verdiene ich unheimlich gerne Geld, und ich hoffe, dass das jeder in Deutschland tut, dann haben wir nämlich keine Sorgen mehr, dann haben wir keine Arbeitslosen mehr und 'ne super Finanzsituation."

"Das war in unseren Augen typisch Bohlen: intelligenzlos daher geplappertes, dummes Zeug. Er sollte in der Öffentlichkeit lieber schweigen", sagte Jörn Schäller von der Arbeitslosen-Initiative am Donnerstag. Als "Einkommensmillionär" habe Bohlen noch nie am sozialen Rand gestanden. "Da sollte er sich mit diffamierenden Äußerungen zurückhalten", meinte Schäller. "Was Dieter Bohlen macht, ist unserer Ansicht nach keine wirkliche Arbeit.".

dpa


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Zuletzt geändert am 9. Oktober 2003 17:16 von sab

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