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Irak kommt nicht zur Ruhe: Neun Tote bei Selbstmordanschlag in Bagdad

An Polizeisperre Bombe gezündet

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Irakische Soldaten in Tikrit: Während die Suche nach Saddam Hussein weiter geht, reißt die Welle der Anschläge nicht ab.

Bagdad/Madrid - Der Irak ist am Donnerstag erneut von einer Welle der Gewalt erschüttert worden. Bei einem Selbstmordanschlag auf eine Polizeistation in Bagdads schiitischer Vorstadt Sadr-City starben mindestens neun Menschen, darunter drei Polizisten.

Bei einem weiteren Attentat in der irakischen Hauptstadt wurde ein spanischer Diplomat getötet. José Antonio Bernal Gomes sei von Unbekannten erschossen worden, als er seine Wohnung verlassen habe, bestätigte ein Sprecher des Außenministeriums in Madrid.

Nach Angaben von Augenzeugen war der Wagen mit den zwei Attentätern am Morgen auf das Tor der Polizeiwache zugefahren. Als Wachposten das Feuer auf sie eröffneten, zündeten sie einen Sprengsatz, der das Auto zur Explosion brachte. Das US-Militär in Bagdad bestätigte, dass es sich um einen Selbstmordanschlag handelte. Der Fahrer und der Polizist seien auf der Stelle getötet worden. Ein irakischer Polizeioffizier sagte dagegen, der Wagen vom Typ Oldsmobile habe mit hoher Geschwindigkeit eine Kontrollsperre durchbrochen und sei etwa fünf Meter hinter dem Posten explodiert.

Parolen gegen US-Besatzungsmacht

Anschließend kam es zu chaotischen Szenen. Krankenwagen bahnten sich ihren Weg durch eine Menge von Schaulustigen, die Parolen gegen die US-Besatzungsmacht skandierten. Journalisten, die sich dem Schauplatz nähern wollten, wurden von der aufgebrachten Menge tätlich angegriffen. Ein Fotograf der European Pressphoto Agency (epa) sah, wie einige von ihnen zusammengeschlagen wurden.

Der getötete spanische Diplomat arbeitete als Militärattaché an der spanischen Botschaft in Bagdad, wie ein Mitarbeiter des Außenministeriums in Madrid mitteilte. Spanische Nachrichtenagenturen meldeten unter Berufung auf das Verteidigungsministerium, der Luftwaffenoffizier habe dem spanischen Militärgeheimdienst angehört. Medienberichten zufolge war Bernal Gomes seit Beginn der US-Invasion im März in Irak.

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Zuletzt geändert am 9. Oktober 2003 13:38 von sab

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