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Hintergrund: Deutsch-russische Projekte

Jekaterinburg - Deutschland und Russland haben bei ihren sechsten Regierungskonsultationen in Jekaterinburg eine Reihe politischer und wirtschaftlicher Projekte vereinbart. Es folgen die wichtigsten Projekte:

KRAFTWERK: Der Düsseldorfer Energiekonzern E.ON und der russische staatliche Stromkonzern RAO EES Rossii wollen ein hocheffizientes Gas- und Dampfkraftwerk mit einer Leistung von 800 Megawatt in Schtschokino (Gebiet Tula) bauen. Investitionsvolumen: 500 Millionen Euro.

GAS: Wintershall (Kassel) und die russische Gasprom wollen gemeinsam ein Gasfeld im westsibirischen Urengoj erschließen. Das Projekt wird auf 700 Millionen Euro beziffert.

ANLAGEN: Die Essener Ferrostaal will eine Ammoniak-Anlage in Primorsk mit einem Investitionsvolumen von 400 Millionen Euro bauen. In der Anlage sollen Düngemittel hergestellt werden.

ENERGIESPAREN: Ein Pilotprojekt "Koroljow - Musterstadt der Energieeinsparung" haben DaimlerChrysler Services AG, die Russicon- Gruppe und die russische Gasprom vereinbart. Dabei geht es um die Reduzierung des Wärmeenergieverbrauchs in Plattenbauten.

EISENBAHN: Die Deutsche Bahn (DB) und die russische Eisenbahn wollen die Transportdauer im Güterverkehr verringern. Mehr Güterverkehr zwischen West und Ost soll auf die Schiene verlagert werden.

ATOM-U-BOOTE: Für die Verschrottung von 120 russischen Atom-Booten stellt Deutschland 300 Millionen Euro bereit. Das Projekt wird die Energiewerke Nord GmbH (EWN) in Lubmin (Ostvorpommern) koordinieren. Insgesamt hat Deutschland laut einem G-8-Beschluss für einen Zeitraum von zehn Jahren 1,5 Milliarden Euro für die Beseitigung unter anderem von Atom-U-Booten und chemischen Waffen zugesagt.

BUNDESWEHR: Deutscher Nachschub für die Internationale Schutztruppe in Afghanistan (ISAF) darf künftig durch russisches Staatsgebiet transportiert werden. Deutschland ist das erste NATO-Land, dem Russland diese Militärtransporte durch sein Territorium gestattet.

dpa


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Zuletzt geändert am 9. Oktober 2003 16:32 von sab

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