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zurückblättern  ... Milliarden-Projekte und lobende Worte

In internationalen Fragen gebe es ein "riesiges Maß an Übereinstimmung". Der Kanzler würdigte das "atemberaubende Tempo" des russischen Wirtschaftswachstums und gleichzeitig "das Reformtempo unter Führung Putins". Die Bedingungen für die Ausweitung von Handel und Investitionen in Russland seien spürbar besser geworden.

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Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft: Wladimir Putin gibt Gerhard Schröder eine silberne Figur mit auf den Heimweg.

Erdgas-Pipeline durch die Ostsee

Das ehrgeizigste Projekt, eine für Donnerstag erwartete Erklärung zum Bau einer etwa sechs Milliarden Euro teuren Erdgas-Pipeline durch die Ostsee, wurde zunächst verschoben. "In den kommenden zwei bis drei Tagen sollten die Unterlagen unterschrieben sein", kündigte Putin an. Deutschland darf in Kürze als erstes NATO-Land Militärgüter über russisches Territorium transportieren. Somit kann die Bundeswehr Nachschub für die Internationale Schutztruppe in Afghanistan (ISAF) mit Hilfe der russischen Eisenbahn ans Ziel bringen.

Berlin und Moskau vereinbarten eine sicherheitspolitische Arbeitsgruppe zu den Themen Kampf gegen den internationalen Terror sowie Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen. Außenminister Joschka Fischer bekräftigte im Gespräch mit seinem Kollegen Igor Iwanow die Bedenken der EU zur Lage im Konfliktgebiet Tschetschenien sowie Zweifel an einer demokratischen Wahl des neuen Präsidenten Achmat Kadyrow.

E.ON baut Gas- und Dampfkraftwerk bei Moskau

Putin und Schröder zeigten sich einig in der Forderung nach einer führenden Rolle der Vereinten Nationen im Irak. Berlin hält die für den 23. und 24. Oktober geplante internationale Irak-Geberkonferenz für verfrüht und die Erwartungen der USA für zu hoch.

Russland und Deutschland vereinbarten in Jekaterinburg eine Reihe von Wirtschaftsprojekten. So will der Düsseldorfer Energiekonzern E.ON mit russischen Partnern ein Gas- und Dampfkraftwerk für 500 Millionen Euro südlich von Moskau bauen. Das Unternehmen Wintershall und die russische Gasprom planen, gemeinsam in Westsibirien ein Gasfeld für 700 Millionen Euro zu erschließen. Die Essener Ferrostaal kündigte den Bau einer Ammoniak-Anlage für 400 Millionen Euro an.

300 Millionen Euro für Verschrottung von Atom-U-Booten

Für die Verschrottung von 120 russischen Atom-U-Booten stellt Deutschland 300 Millionen Euro bereit. Den Auftrag zur Projektkoordinierung erhielten die Energiewerke Nord (EWN) in Lubmin (Ostvorpommern). Die Deutsche Bahn und die russische Eisenbahn vereinbarten bessere Bedingungen im Güter- und Personenverkehr.

dpa - Foto: dpa


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Zuletzt geändert am 9. Oktober 2003 16:32 von sab

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