[an error occurred while processing this directive]
IVWPixel Zählpixel

  Ticker    Wetter    Foto des Tages    Archiv    Übersicht 

Home     Kontakt     Site Map  

[?] [?]

Online-Tauschbörse Napster kehrt zurück - Angebot kostenpflichtig

Ganz legal: Ein Song für 99 Cent

Anklicken zum Vergrößern
Napster kommt wieder, wird aber kostenpflichtig sein.

Washington/Hamburg - Musikfans können bei dem Nachfolger der legendären Onlinetauschbörse Napster künftig Songs legal für 99 Cents herunter laden. Eine komplette, individuell zusammengestellte CD solle 9,95 Dollar kosten, teilte Napster mit.

Der neue Download-Dienst startete bereits als Testversion unter dem Titel Napster 2.0. Für die breite Masse der Internetnutzer soll das Angebot, das mehr als 500 000 Titel umfassen soll, innerhalb des kommenden Monats zugänglich gemacht werden.

Zahl der Konkurrenten nimmt zu

In den USA soll der kommerzielle Start am 29. Oktober erfolgen. Mit dem neuen Angebot versucht sich das Unternehmen auf dem Markt für legale, kostenpflichtige Musikdownloads zu etablieren. Dort muss Napster in den USA gegen andere Online-Musikanbieter wie Apple iTunes oder BuyMusic.com sowie gegen illegale Tauschbörsen wie Kazaa konkurrieren. In Deutschland sind ebenfalls diverse kommerzielle Anbieter auf dem Markt, zum Beispiel das musicload.de-Portal von T- Online.

Roxio Inc. hatte die Namensrechte für Napster für fünf Millionen Dollar erworben. Die ursprüngliche Tauschbörse Napster war im Jahr 2001 von einem US-Bundesgericht wegen Urheberrechtsverletzungen geschlossen worden. Zwischenzeitlich hatte der deutsche Bertelsmann- Konzern Napster Darlehen gewährt. Ziel war nach Angaben von Bertelsmann, Napster bei der Umwandlung in eine voll lizenzierte Musiktauschbörse zu unterstützen.

Unterdessen meinen drei von vier US-Teenagern meinen, dass das kostenfreie Herunterladen von Songs aus dem Internet erlaubt werden sollte. In einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Harris Interactive sprach sich die Mehrheit der angesprochenen 13- bis 18-Jährigen auch gegen Strafen für die Weitergabe urheberrechtlich geschützter Musik an andere aus, so das Institut. Illegale Tauschbörsen, von denen Songs millionenfach heruntergeladen werden, haben der Musikindustrie in den vergangenen Jahren Millioneneinbußen gebracht.

dpa - Foto: dpa


Zum SeitenanfangZum Seitenanfang

 Suche in RZ-Online

 RZ

Web


[?]

Zuletzt geändert am 10. Oktober 2003 10:38 von sab

» Artikel druckenDruckversion
» Artikel empfehlen
» Schriftgröße einstellen
» Impressum