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Mindestens sieben Tote:

Erneut schwerer Bombenanschlag in Bagdad

Bagdad/Washington - Die Serie schwerer Terrorattentate in der irakischen Hauptstadt Bagdad reißt nicht ab. Bei einem Selbstmordanschlag auf das von Mitgliedern des irakischen provisorischen Regierungsrats und Amerikanern bewohnte Hotel "Bagdad" starben am Sonntag nach Angaben von US-Armee und Polizei mindestens sieben irakische Zivilisten.

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Unter den rund 20 Verletzten seien mehrere irakische Polizisten, hieß es. Ein Augenzeuge berichtete, der Attentäter habe mit seinem Fahrzeug eine der Betonsperren vor dem Hotel durchbrochen, nachdem Wächter auf den Wagen geschossen hätten.

Regierungsrat angefeindet

Die gewaltige Explosion ließ Teile des Hotels einstürzen und schleuderte Leichen- und Trümmerteile bis zu 150 Meter weit. Über dem Explosionsort stand am Vormittag ein hohe schwarze Rauchsäule. US-Hubschrauber kreisten über dem Gelände, das schnell von amerikanischen Soldaten und irakischen Polizisten weiträumig abgesperrt wurde. Unter den Verletzten waren auch das irakische Regierungsratmitglied Muwaffak el Rubai und ein Korrespondent der "Washington Post", der ihn gerade interviewte. Die 25 Mitglieder des von der US-Besatzungsmacht eingesetzten provisorischen Regierungsrats werden von Teilen der Bevölkerung als "Verräter" angefeindet.

Irakischer Klerus ist uneinig

Der radikale schiitische Kleriker Muktada el Sadr hatte zwei Tage zuvor zur Bildung einer Parallel-Regierung im Irak aufgerufen, die den Rat ersetzen solle. Das von ihm gebildete "Kabinett" werde einen "neuen, vom Terror freien irakischen Staat führen", sagte Sadr beim Freitagsgebet in seiner Heimatstadt Kufa bei Nadschaf. El Sadr, Sohn eines vom Saddam-Regime 1999 ermordeten populären Schiiten-Führers, lehnt die Besatzung ab und betont immer vehementer den eigenen Führungsanspruch.

Ajatollah Ali el Sistani, das Oberhaupt der einflussreichen schiitischen Religionsschule "Hauza Ilmija" in Nadschaf, sagte dagegen am Sonntag, Kleriker des Landes sollten sich darauf beschränken, die Bürger zu beraten, aber keine Posten in Staat und Verwaltung bekleiden. Die Zusammenarbeit mit den Koalitionstruppen sei erlaubt, gleichzeitig müssten die Iraker die Besatzer jedoch fragen: "Wann werdet Ihr unser Land verlassen?"

Türkische Truppen kommen als "Freundschaftsdienst"

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan unterstrich unterdessen die friedlichen Absichten seines Landes im Irak. Die geplante Entsendung türkischer Soldaten sei ein "Nachbarschafts- und Freundschaftsdienst",. Die von den USA erwünschte Beteiligung der Türkei an der Stabilisierungstruppe stößt bei irakischen Politikern auf Widerstand. Ein Vorschlag ist, sie entlang der irakisch-syrischen Grenze zu postieren, um die Infiltration von Extremisten zu verhindern.

Vierter schwerer Anschlag in Bagdad

Der Anschlag vom Sonntag ist der vierte schwere Anschlag in Bagdad seit dem 7. August, als eine Autobombe vor der jordanischen Botschaft 17 Menschen tötete. Es folgten das Autobombenattentat auf das UN-Hauptquartier mit 23 Todesopfern, der Mord an der irakischen Regierungspolitikerin Akila el Haschimi am 20. September und am vergangenen Donnerstag der Anschlag auf eine Polizeistation im Stadtviertel Sadr-City mit zehn Toten.

dpa; Foto: dpa

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Zuletzt geändert am 12. Oktober 2003 18:35 von jo

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