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So 12.10.2003

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Der 23 Jahre alten Räikkönen (91 Punkte) lag nach dem hochdramatischen Herzschlagfinale im Fernen Osten am Ende lediglich zwei Punkte hinter Schumacher (93). WM-Dritter wurde Juan Pablo Montoya (Kolumbien/82) im Williams-BMW vor dem Brasilianer Barrichello (65) und Ralf Schumacher (58) im zweiten Williams-BMW. Die Sauber-Piloten Heinz-Harald Frentzen (13) und Nick Heidfeld (6) beendeten die Saison auf Platz 11 bzw. 14.

Ferrari auch Konstrukteurs-Weltmeister vor Williams-BMW

In der Konstrukteurs- Wertung gewann Ferrari (158) zum vierten Mal in Folge den Titel vor Williams-BMW (144) und McLaren-Mercedes (142).

Der überglückliche Michael Schumacher sicherte sich im Suzuka Vergnügungspark seinen sechsten WM-Titel nach 1994, 1995, 2000, 2001 und 2002 mit einer Riesenportion Glück. In der ewigen Bestenlisten überholte der Rheinländer Juan Manuel Fangio, der fünf Titel gewonnen hat. Wie der große Argentinier gewann "Schumi" seinen vierten Titel in Serie. Dieses Kunststück hatte Fangio von 1954 bis 1957 geschafft.

Obwohl die Strecke feucht war, gab es am Start zur 22. Titel- Entscheidung im letzten Rennen anfangs keine Probleme. Michael Schumacher machte zwei Plätze gut, verbesserte sich auf Rang zwölf. Auch der von Rang acht gestartete Räikkönen machte gleich zwei Ränge gut. Vorne überholte Montoya im Williams-BMW den auf der Pole- Position gestarteten Barrichello.

Da stockte Schumi-Fans der Atem: Nach Crash mit Sato an die Box

Doch kurz vor Ende der sechsten Runde stockte den Schumacher-Fans erstmals der Atem. Der japanische Villeneuve-Ersatz Takuma Sato im BAR-Honda erwischte den ungestüm agierenden Weltmeister mit dem rechten Hinterrad an der Nase des Ferraris. Der Kerpener fuhr mit beschädigtem Auto an die Box, blieb 18,1 Sekunden in der "Werkstatt" und nahm das Rennen als 20. wieder auf.

Montoya fiel aus - und Räikkönen schob sich langsam vor...

Doch es kam noch schlimmer für den haushohen Titelfavoriten: Der souverän führende Montoya blieb in der neunten Runde stehen und schied aus. Im Kampf um die Konstrukteurs-WM war das für den britisch-bayerischen Rennstall das Aus und für Michael Schumacher ein weiteres Warnsignal. Heimlich, still und leise schob sich Räikkönen auf der 5,807 km langen Strecke Position um Position nach vorne. Als das Spitzenduo Barrichello und Alonso in Runde 13 zum Reifenwechsel an die Box kam, übernahm der junge Finne die Spitze und war erstmals auf Weltmeister-Kurs. Räikkönen hatte gar 41,547 Sekunden Vorsprung auf den großen Rivalen Schumacher.

"Königsmacher": Führender Barrichello hielt die Stellung

Doch als der Finne erstmals an die Box kam, änderte sich das Bild wieder. Barrichello übernahm die Führung, Schumacher lag im Titelrennen wieder vorne. Die beiden Schumacher-Brüder kamen in Runde 25 gemeinsam in die Box, Ralf, der sich zwei Mal drehte, fuhr als Erster wieder ab und war Elfter. Seinem Bruder fehlten zu diesem Zeitpunkt vier Plätze auf Rang acht, der den wichtigen Punkt beschert. Auch nach Barrichellos zweitem Boxenstopp änderte sich an dieser Situation nichts. Der Brasilianer lag vor dem McLaren- Mercedes-Team Coulthard und Räikkönen. Doch auf die Hilfe seines Teamkollegen wollte sich Schumacher nicht verlassen.

Schumacher kämpfte sich weiter vor - dann kam Ralf zu nahe...

Der Weltmeister kämpfte, lag vor seinem dritten Boxenstopp in den Punkte-Rängen. Doch nach dem 7,6-Sekunden-Halt in Runde 38 fiel Schumacher vorerst auf Rang zehn zurück. Nach Barrichellos Boxenstopp in Runde 40 lag Coulthard an der Spitze, doch Michael Schumacher war da schon auf Platz acht vorgefahren und kämpfte mit seinem einen Platz zurückliegenden Bruder um diese Position. In der 41. Runde gerieten die beiden Brüder heftig aneinander und hätten sich beinahe von der Strecke "geschossen".

Ralf holte sich bei diesem Manöver eine zerbeulte Nase und fiel nach einem ausserplanmäßigen Reparatur-Stopp weiter zurück. Für Schumacher senior gab´s einige zitterige Momente: hatten die Reifen bei der Berührung einen Riss an den besonders anfälligen Seitenwänden davongetragen? Doch alles hielt, und von jetzt an spulte der Weltmeister ruhig seine Runden runter. Gefährliche Überholmanöver blieben aus - der eine Punkt reichte, auch ohne Barrichellos Schützenhilfe ganz vorne.

In seinem 57. Grand Prix schied Frentzen in der zehnten Runde mit Motorschaden aus. Sein ebenfalls das letzte Rennen für Sauber fahrender Teamkollege Nick Heidfeld wurde Neunter. Die Zukunft der beiden Mönchengladbacher in der Formel 1 ist ungewiss.

Claas Hennig, dpa


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Zuletzt geändert am 12. Oktober 2003 09:52 von to

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