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Auch der Hintergrund-Chor konnte sich sehen lassen. Rubens Barrichello, der Schumacher mit seinem Sieg in Japan wertvolle Schützenhilfe geleistet hatte, Nick Heidfeld und BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen.

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Der nächste Triumph fürs Ferrari-Trio: Teamchef Jean Todt, Rubens Barrichello und Michael Schumacher.

Rücktritt kein Thema

Feiern wie am Sonntag will Michael Schumacher noch oft. Auch, nachdem er mit dem sechsten WM-Titel den legendären fünfmaligen Titelträger Juan Manuel Fangio überholt hat, weist der 34-Jährige jede Spekulation über einen möglichen Rücktritt energisch zurück. "Immer wieder dieses leidige Thema. Versteht doch, dass ich diesen Sport liebe und mag. Es gibt keinen Grund für mich, aufzuhören, vor allem nicht, wenn ich noch gut und konkurrenzfähig bin. Warum soll ich da nicht noch ein bisschen Spaß haben", meint Schumacher.

Manager Willi Weber sieht das genauso. "Es ist Schumi-Zeit. Wenn Michael noch einen siebten Titel holen kann, dann wird er das tun", sagt Weber: "Er braucht keine Motivation, er ist mit ganzem Herzen dabei." Bis 2006, denn so lange läuft Schumachers Vertrag mit Ferrari. "Weiter möchte ich jetzt nicht denken, ich bin erstmal froh, dass diese Saison vorbei ist. Ich brauche ein bisschen Ruhe", erklärt der Schwabe, der das Rennen beider Schumacher-Brüder spontan als für ihn "lebensgefährlich" bezeichnet hatte.

Manager Weber ordert 300.000 WM-Kappen

Weber hat aber das Rennen und auch die anschließende Party überstanden und am Montag, "sobald alles wach ist in Deutschland", den Startschuss für die Produktion der neuen Weltmeisterkappe gegeben. 300.000 Stück werden produziert. "Bis zum Wochenende werden schon jede Menge auf dem Markt sein", verspricht er.

Entgegen aller Ankündigungen und Versprechen gegenüber Michael Schumacher, der im Nachhinein zugab, an seinem großen Wochenende doch "sehr unruhig" gewesen zu sein, hatte Weber zumindest eine Handvoll Exemplare des neuen Rotkäppchens mitgebracht, das jetzt nicht mehr Sterne, sondern sechs goldene Streifen zieren. Der Manager bremst damit die Produzenten von Plagiaten aus. "Wir haben eine Meldung vom Zoll aus Hongkong, dort liegen eine halbe bis eine Million Kappen mit sechs Sternen. Das wäre zu einfach gewesen", sagt Weber mit einem zufriedenen Lächeln.

Neue Millionen-UImsätze in Sicht

In den nächsten Wochen wird die komplette Schumacher-Kollektion mit knapp 100 Artikeln auf die Goldstreifen umgestellt, was beim eigentlich komplett ausgestatteten Schumi-Fan neue Wünsche wecken und die Verkaufszahlen ankurbeln dürfte. Zuletzt steuerte die Kollektion geschätze 7,5 Millionen Euro zu Schumachers Jahresgage von 38 Millionen und etwa 10,5 Millionen aus Werbeverträgen bei und machte den Kerpener mit einem Gesamteinkommen von 56 Millionen Euro pro Jahr nach US-Golfstar Tiger Woods zum am zweitbesten bezahlten Sportler der Welt.

Während Schumacher in Japan die Nacht zum Tage machte, feierten in seiner Heimatstadt Kerpen und am Ferrari-Stammsitz in Maranello Tausende die WM-Titel Nummer acht und neun (Fahrer, Konstrukteure) der Scuderia in den letzten fünf Jahren. Und die italienischen Gazetten, die im Verlauf der Saison oft beißende Kritik geübt hatten, waren am Montag voll des Lobes für die Leistung der Roten.

Italiens Presse jubelt: "Ja, wir sind die Besten"

"Schumi besiegt die Geschichte: Ja, wir sind die Besten", schrieb La Repubblica, "Schumacher wird zum König aller Zeiten", titelte Tuttosport. "Niemand wird einige Jahrzehnte lang seine Übermacht in Frage stellen können. Oder vielleicht wird keiner mehr in der Formel 1 das leisten, was Schumacher geleistet hat", lobte die Gazzetta dello Sport den deutschen Superstar.

Auch Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo ist hochzufrieden mit der Arbeit seines Teams. "Es ist schwierig, zu siegen. Aber es ist noch schwieriger, das zu wiederholen und auf höchstem Niveau zu bleiben", meint der Italiener: "Schumacher ist der größte Pilot der Formel 1."

Von Thomas Straka, sid - Fotos: dpa

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Zuletzt geändert am 13. Oktober 2003 14:28 von sab

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