[an error occurred while processing this directive]
IVWPixel Zählpixel

  Ticker    Tabellen    Sportfoto    Übersicht 

Home     Kontakt     Site Map  

[?] [?]

Fußball: WM-Heldinnen begeistert in Frankfurt empfangen

Mit der Sonne um die Wette gestrahlt

Anklicken zum Vergrößern
Beigeisterung rund um den Frankfurter Römer: Während die Fans die WM-Elf feiern, zeigen Nia Künzer (li.) und Bettina Wiegmann den WM-Pokal her.

Frankfurt/Main - Mehrere tausend Fans haben den deutschen Fußball-Weltmeisterinnen in Frankfurt am Main einen rauschenden Empfang bereitet.

Nachdem die Maschine UA 900 der United Airlines von Los Angeles via San Francisco nach Frankfurt bei strahlendem Sonnenschein gelandet war, wurde die Mannschaft von Trainerin Tina Theune-Meyer zur offiziellen Feier am Römer eskortiert, wo die Anhänger seit weit über einer Stunde warteten.

"Wir sind alle überwältigt. Es ist ein Traum wahr geworden, als Weltmeister nach Deutschland zurückzukehren", sagte die Spielführerin Bettina Wiegmann, die ihre Karriere beendet und mit dem Pokal in Händen als erste aus dem Flugzeug stieg.

"Das hätten wir uns nicht träumen lassen"

Weniger als 48 Stunden nach dem triumphalen 2:1 gegen Schweden durch Nia Künzers Golden Goal in der Verlängerung strahlten die Spielerinnen nach dem ersten WM-Titel mit der Sonne um die Wette. "Das ist unglaublich. Das hätten wir uns nicht träumen lassen", gab die sichtlich ergriffene Trainerin Theune-Meyer zu, die als erste Frau eine Mannschaft zu WM-Ehren geführt hat. Und auch Co-Trainerin Silvia Neid befand begeistert: "Das ist etwas ganz besonderes."

Mit großen Plakaten und Spruchbändern sowie bedruckten T-Shirts warteten tausende von Fans am Römerberg auf das Team, das sich wie die deutschen Männer nach ihrem Vize-Titel im Sommer auf dem Balkon des Römers feiern ließ. "Wir waren halt einen Tick besser. So ist das halt", meinte Top-Stürmerin Birgit Prinz, während die Fans "So seh'n Sieger aus" skandierten.

Ins Goldene Buch der Stadt eingetragen

Ebenso wie die Männer-Elf von Teamchef Rudi Völler trugen sich die deutschen Damen auch in das Goldene Buch der Stadt ein. Noch immer überwältigt zeigte sich auch die Mutter von Torfrau Silke Rottenberg, Gertrud Rottenberg, die mitten unter den Fans auf dem Römerberg stand: "Es ist ganz toll. Aber ich hab das alles noch gar nicht richtig realisieren können." Und die Tochter meinte: "Das ist der Hammer, Wahnsinn."

Den Vergleich des fünfmaligen Europameisters im Frauen-Fußball mit den Männern scheute auch der Ehrenpräsident des Nationalen Olympischen Komitees für Deutschland (NOK), Walther Tröger, nicht. "Ich wusste schon, dass die Damen den Männern in der Spitze fast gleich sind. Mein Wunsch ist nun, dass sie als Olympiasiegerinnen wiederkommen und dann genauso gefeiert werden", richte Tröger den Blick auf die Spiele im nächsten Jahr in Athen.

dpa


Zum SeitenanfangZum Seitenanfang

 Suche in RZ-Online

 RZ

Web


[?]

Zuletzt geändert am 14. Oktober 2003 13:18 von sab

» Artikel druckenDruckversion
» Artikel empfehlen
» Schriftgröße einstellen
» Impressum