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Falls die geplante Neuregelung scheitert:

Dosenpfand auch bei Wein und Fruchtsäften?

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Das Dosenpfand treibt inzwischen seltsame Blüten: Der Discounter Plus verkauft inzwischen in allen 2700 Filialen Bier in pfandpflichtigen Plastikflaschen, die in jeder Filiale zurückgegeben werden können.

Berlin - Die Verbraucher müssen sich im kommenden Jahr möglicherweise auf das Dosenpfand auch bei Wein und Fruchtsaft einstellen. Diese Ausweitung der Einweg-Pfandregeln könnte es nach einem Bericht des Berliner "Tagesspiegels" geben, wenn die von Umweltminister Jürgen Trittin (Grüne) geplante Reform der Verpackungsverordnung am Widerstand des Bundesrats scheitern sollte.

Die derzeit geltenden Mehrwegquoten für Wein und Fruchtsäfte drohten unter ihre entscheidenden Marken zu sinken, schrieb die Zeitung. In dem Fall würde auch auf Verpackungen mit diesen Getränken nach geltendem Recht das Einweg-Pfand fällig. "Bei Getränken ohne Kohlensäure wie Saft gibt es eine starke Bewegung zur Kartonverpackung", sagte ein Sprecher des Umweltministeriums.

Mehrwegquoten für jedes Getränk ganz abschaffen

Im Unterschied zur derzeitigen Einwegpfand-Regelung, die vom ehemaligen Umweltminister Töpfer (CDU) stammt, sieht die Novelle Trittins vor, Wein und Spirituosen von der Pfandpflicht auszunehmen und Getränkekartons sowie Schlauchbeutel für Milch als umweltfreundlich und damit pfandfrei einzustufen. Trittin will die Mehrwegquoten für jedes einzelne Getränk ganz abschaffen.

Die Bundesregierung muss nach einer Entscheidung der EU- Kommission die geplante Novelle der Verpackungsordnung mit den neuen Regeln für das Dosenpfand für drei Monate bis Anfang Januar 2004 auf Eis legen. Nach Angaben des Umweltministeriums war es aber ohnehin nicht geplant gewesen, die Dosenpfand-Neuregelung vor Anfang 2004 in Kraft treten zu lassen. Unabhängig davon will Brüssel am 21. Oktober über die Eröffnung eines Verfahrens gegen Deutschland wegen des Dosenpfands beraten.

dpa - Foto: dpa

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Zuletzt geändert am 14. Oktober 2003 12:30 von sab

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