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Fidschi-Bewohner bitten für Verspeisen von Missionar um Verzeihung

Entschuldigung nach 136 Jahren

Suva - Mehr als 130 Jahre nach dem Verspeisen eines englischen Missionars will sich ein abgelegenes Dorf auf den Fidschi-Inseln bei dessen Nachkommen offiziell für die Tat entschuldigen.

Vor 136 Jahren hatte der Pfarrer Thomas Baker es gewagt, den Kopf des Dorfhäuptlings von Navatusila zu berühren, woraufhin der Engländer gekocht und gegessen wurde, wie lokale Medien berichteten. Der Pfarrer wurde so zum ersten und letzten weißen Opfer der seinerzeit als Kannibaleninseln verschrieenen Region. Medienberichten zufolge glauben die Inselbewohner, sie seien wegen des sträflichen Verhaltens ihrer Vorfahren mit einem Fluch belegt und könnten diesen nur durch eine rituelle Entschuldigung bei Bakers Nachkommen aufheben. Die Nachfahren des verspeisten Pfarrers wurden deshalb für den kommenden Monat zu einer Zeremonie eingeladen.

"Alles außer den Stiefeln gegessen"

"Wir haben alles von ihm gegesssen, außer seinen Stiefeln", schrieb ein Zeuge des kannibalischen Aktes seinerzeit. Einer von Bakers Stiefeln kann bis heute im Museum der Fidschi-Inseln bewundert werden.

AFP


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Zuletzt geändert am 14. Oktober 2003 14:30 von sab

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