[an error occurred while processing this directive]
IVWPixel Zählpixel

  Ticker    Wetter    Foto des Tages    Archiv    Übersicht 

Home     Kontakt     Site Map  

[?] [?]

Toter Wal aus Hamburger Hafen gehievt - Mit Schiff kollidiert

Rätsel um Zwölf-Meter-Koloss

Anklicken zum Vergrößern
13-Tonnen-Koloss am Kran: Der verendete Wal wird aus der Elbe gehievt.

Hamburg - Ein von einer Schiffsschraube schwer zugerichteter toter Finnwal ist am Dienstag aus dem Hamburger Hafen gehievt worden. Der mindestens 12 Meter lange und 13,3 Tonnen schwere Kadaver war am Morgen im Wasser treibend aufgetaucht.

Der Wal muss nach Angaben der Feuerwehr schon vor rund einer Woche verendet sein, denn der Körper war bereits teilweise verwest. An der Fundstelle am Bremer Kai roch es entsprechend faulig. Über die Todesursache könne nur spekuliert werden, hieß es weiter. Der Wal habe jedoch eine riesige Wunde am Bauch, die dem Tier auf jeden Fall vor seinem Tod zugefügt worden sei - vermutlich durch die Kollision mit einem Schiff oder einer Schiffsschraube. 

Schon tot durch die Elbe getrieben?

Am Nachmittag hob ein Kran den Kadaver aus dem Wasser. Taucher hatten zuvor eine Art Korb unter den Körper gebracht, an dem eine Stahltrosse befestigt werden konnte. Das Tier sollte mit einem Lastwagen abtransportiert werden, sagte Feuerwehrsprecher Peter Braun. Für die Entsorgung des toten Wals sei die Umweltbehörde zuständig. Wie das große Tier in den Hafen gelangen konnte, war zunächst unklar. Finnwale gelten als scheu und meiden nach Möglichkeit Küstengewässer. Wegen des starken Flutstroms der Elbe ist es möglich, dass der Kadaver über viele Kilometer tot in Richtung Hamburg getrieben wurde.

Wale schon mehrfach an Nord- und Ostsee gestrandet

An den Nord- und Ostseeküsten stranden immer wieder große Wale. Zuletzt wurde im Juli in der Ostsee erstmals seit zwei Jahrzehnten ein Buckelwal gesichtet. Das tote, sieben Meter lange Tier war nahe Wismar angespült worden. Im Januar 2002 strandeten drei elf Meter lange Pottwale auf einer Sandbank im schleswig-holsteinischen Wattenmeer vor Friedrichskoog. Insgesamt 20 Pottwal-Kadaver lockten im Dezember 1997 zahlreiche Schaulustige an die dänische, deutsche und holländische Nordseeküste.

dpa - Foto: dpa


Zum SeitenanfangZum Seitenanfang

 Suche in RZ-Online

 RZ

Web


[?]

Zuletzt geändert am 14. Oktober 2003 12:00 von sab

» Artikel druckenDruckversion
» Artikel empfehlen
» Schriftgröße einstellen
» Impressum