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Schluss mit lustig nach peinlichem Aus im Uefa-Cup:

In Hamburg und Berlin wackeln die Trainerstühle

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Schwere Zeiten für Huub Stevens: Sein Trainerjob bei Hertha BSC ist akut in Gefahr.

Nach dem peinlichen Mittwoch für den deutschen Bundesliga-Fußball im Uefa-Pokal ist bei den Krisenklubs Hertha BSC Berlin und Hamburger SV endgültig Schluss mit lustig.

Nach dem Erstrunden-Aus der Hauptstädter mit dem 0:1 in der polnischen Provinz bei Groclin Grodzisk sowie der 0:3-Pleite des HSV bei Dnjepr Dnjepropetrowsk in der Ukraine wackeln die Trainerstühle, brüten die Vorstände über einen Ausweg aus dem Dilemma, das die Traditionsklubs viel Renommee und Millionen kosten wird. Nur Borussia Dortmund erfüllte die Pflicht mit einem 1:0 über Austria Wien und dem Einzug in Runde zwei.

In Berlin schrillen die Alarmglocken immer lauter. Das kaum für möglich gehaltene Ausscheiden treibt die Fans auf die Barrikaden. Schon am kommenden Samstag dürfte Trainer Huub Stevens beim Punktspiel gegen Bayer Leverkusen zum letzten Mal auf der Bank gesessen haben, falls auch diese Partie nicht gewonnen wird.

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Alles im Lot beim BVB: Beim 1:0 gegen Austria Wien gab´s keine Probleme.

Hilflosigkeit bei Hertha BSC

"Ich sehe, dass Stevens die Mannschaft noch erreicht", meinte Dieter Hoeneß. Doch mehr als Durchhalteparolen fallen dem Manager nach acht Bundesligaspielen ohne Sieg und dem Tiefpunkt von Grodzisk nicht mehr ein. Er ist genauso ratlos wie der Trainer selbst und die Spieler. Kapitän Dick van Burik offenbarte seine Hilflosigkeit: "Man kann reden und meckern. Das bringt alles nichts. Es wird von Woche zu Woche schwieriger."

Stevens weiß, was die Stunde geschlagen hat. Angeblich soll Hertha längst Kontakt zu Klaus Toppmöller aufgenommen haben. Die Fans würden einen Trainerwechsel längst mehrheitlich begrüßen. In Grodzisk waren die 400 mitgereisten Anhänger zwar nur noch konsterniert und sprachlos. Dafür forderten mehrere Hundert Daheimgebliebene bei der Live-Übertragung im Zoo-Palast-Kino lautstark die Entlassung des Niederländers.

HSV-Vorstand trifft sich zur Krisensitzung

In Dnjepropetrowsk waren für Kurt Jara die Schmährufe der rund 300 mitgereisten Fan nicht zu überhören, die Ratlosigkeit des Trainers nicht zu übersehen. "Wir haben ein Jahr für das Ziel Europacup gearbeitet", sagte der Österreicher, "dass man dann so eine Leistung abliefert, geht mir nicht in den Kopf."

Um 15.00 Uhr war am Donnerstagnachmittag wieder Training angesetzt. Doch seit der Pleite ist es beim HSV vorbei mit Ruhe und Routine. "Wir können jetzt nicht einfach zur Tagesordnung übergehen", erklärte Jara. Einen Rücktritt des Österreichers mochten einige im HSV nicht mehr ausschließen. Der HSV-Vorstand wollte sich schnellstmöglich zu einer Krisensitzung treffen: "Wir müssen uns intensiv Gedanken machen, wie wir aus dieser Situation wieder rauskommen", sagte Vorstandschef Bernd Hoffmann, "dieses Ausscheiden ist ein schwerer Rückschlag für unsere Zukunftsplanung."

Vertragsverlängerungen von Leistungsträgern offen weiterblättern
 


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Zuletzt geändert am 16. Oktober 2003 14:51 von sab

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