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Zitterpartie: Heynckes-Truppe müht sich zum 1:0 gegen Kamen Ingrad

Schalke stolpert in die zweite Runde

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Kam, sah und traf: Schalkes Joker Mike Hanke.

Gelsenkirchen - Schalke 04 ist in die zweite Runde des Fußball-Uefa-Pokals gestolpert. Nach einer Zitterpartie schalteten die Königsblauen die Nobodies von NK Kamen Ingrad Velika durch einen 1:0 (0:0)-Sieg mit viel Mühe aus.

Das goldene Tor erzielte Mike Hanke in der 77. Minute und erlöste damit den Großteil der 52. 600 Zuschauer in der Arena AufSchalke. Dabei wäre drei Wochen nach dem 0:0 in Kroatien der Bundesliga-Zehnte beinahe in seinem 67. Europapokal-Auftritt an seiner chronischen Angriffsschwäche und spielerischen Armut gescheitert.

"Gegner hat ultradefensiv gespielt"

"Hauptsache weitergekommen. Wir waren unseren Fans schuldig, die zweite Runde zu erreichen", meinte Matchwinner Hanke und war genauso erleichtert wie Trainer Jupp Heynckes: "Der Gegner hat ultradefensiv gespielt. Das war heute sehr schwer." Ein Wunschlos für die zweite Runde gebe es nicht, betonte derweil Manager Rudi Assauer direkt nach Schlusspfiff.

Zuvor hatte der Uefa-Cup-Sieger von 1997 gegen die unbekannte Mannschaft aus Velika über weite Strecken Ideen, Druck und Klasse vermissen lassen. Schon zur Pause musste sich die Mannschaft ein Pfeifkonzert der eigenen Anhänger gefallen lassen. Zwar war das Team von Jupp Heynckes optisch überlegen, kam gegen den massiven Abwehrriegel der Kroaten aber nur selten zu Torchancen.

Mit zunehmender Spieldauer ging die Angst um

So verbuchten die Schalker in den ersten 45 Minuten nur einen Eckball und zwei Chancen durch den Argentinier Anibal Matellan (27. ) und dem Tschechen Filip Trojan (37.). Velika präsentierte sich als unangenehmer Gegner und war durch Torjäger Zoran Zekic stets brandgefährlich. Der Angreifer traf in der 24. Minute mit einem Kopfball nur die Latte und setzte sieben Minuten später einen ein Freistoß nur knapp am Schalker Tor vorbei.

Mit zunehmender Spieldauer ging im Schalker Team die Angst um. Keiner übernahm die Verantwortung, keiner brachte Ideen ins Spiel, um die Angriffsspitzen Victor Agali und Gerald Asamoah, der in der 65. Minute gegen Mike Hanke ausgewechselt wurde, in Szene zu setzen. Bei aller optischen Überlegenheit vermochte das Heynckes-Team den biederen Gegner nur selten unter Druck zu setzen.

Wie schwach die "Königsblauen" spielten, dokumentiert die Tatsache, dass der 20-jährige Tscheche Filip Trojan noch auffälligster Akteur auf Seiten der Gastgeber war. Für ein wenig Schwung sorgte schließlich der eingewechselte Hanke, der in der 77. Minute nach einer Flanke von Rodriguez per Kopf auch den Siegtreffer markierte.

Von Joachim Neußer und Thomas Lipinski, sid - Foto: dpa


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Zuletzt geändert am 17. Oktober 2003 10:46 von sab

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