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zurückblättern  ... Punktsieg für US-Regierung

Die Entschließung des Sicherheitsrates - rechtzeitig vor Beginn der Madrider Spendenkonferenz für den Irak in der kommenden Woche verabschiedet - gilt als diplomatischer Sieg für US-Außenminister Colin Powell. Allerdings kritisierten Frankreich, Deutschland und Russland in einer gemeinsamen Erklärung, dass die Resolution in zwei wichtigen Punkten ihre Erwartungen nicht erfülle und sie deshalb nicht bereit seien, militärische oder zusätzliche finanzielle Hilfe im Irak zu leisten.

"Demokratischer Irak wird ein Beispiel für alle im Nahen Osten sein"

US-Präsident George W. Bush dankte dem Weltsicherheitsrat für die einstimmige Verabschiedung seiner Irak-Resolution. Die Entschließung werde dabei helfen, den Irak "friedlich und frei" zu machen, sagte Bush bei einem Besuch in San Bernardino (Kalifornien). "Ein demokratischer Irak wird ein Beispiel für alle im Nahen Osten sein", fuhr der Präsident fort. "Freiheit ist die Hoffnung und das Recht eines jeden Landes."

UN-Generalsekretär Kofi Annan, der den Resolutionsentwurf anfänglich als "undurchführbar" abgelehnt hatte, lobte die Einigkeit des Sicherheitsrates und versprach, sein "Äußerstes" für die Ausführung des Mandats zu geben. Das Ergebnis des Votums zeige "den Willen aller Mitglieder des Sicherheitsrates, den Interessen des irakischen Volkes Vorrang vor allen anderen Überlegungen" zu geben.

USA hoffen auf Milliarden von EU und Japan

Washington hatte in letzter Minute drei Zusätze in seinen Text aufgenommen und damit die zögernden Ratsmitglieder an Bord geholt. Zwei dieser drei Zusätze geben UN-Generalsekretär Kofi Annan mehr Spielraum für Aktionen, mit denen sich die Vereinten Nationen an dem Aufbau eines politischen Systems im Irak beteiligen dürfen.  

Die unter den Nachkriegslasten leidenden USA erhoffen sich davon, dass Länder wie Bangladesch und Pakistan zehntausende Soldaten in den Irak schicken und dass EU-Staaten sowie Japan Milliarden von Dollar für den Wiederaufbau zur Verfügung stellen. Die Besatzungsmächte USA und Großbritannien behalten das uneingeschränkte Kommando im Irak.  

dpa - Foto: dpa

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Zuletzt geändert am 17. Oktober 2003 08:40 von sab

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